15 junge Frauen nutzten die erste Sommerferienwoche, um bei Infineon Technologies AG und an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg in technische Themen einzutauchen. Der weltweit führende Halbleiterhersteller und die Hochschule richteten das Forscherinnen-Camp bereits zum vierten Mal gemeinsam aus.
Statt Theorie standen praktische Aufgaben im Mittelpunkt: Die Teilnehmerinnen beschäftigten sich mit Mikrochips, Halbleitern und Sensoren, entwickelten eigene Lösungsansätze und lernten, wo moderne Technologien im Alltag zum Einsatz kommen.
Das Camp zeigt, wie vielfältig MINT-Berufe sein können. Die Schülerinnen lernen ein Unternehmen und seine Ausbildungsberufe kennen, informieren sich über technische Studiengänge und erleben, wie Ingenieurinnen und Fachkräfte arbeiten. Begleitet werden sie dabei von Ausbilder*innen, Azubis sowie Expert*innen aus dem Unternehmen und der Hochschule.
„Unsere Camps fördern nicht nur Technikkompetenz, sondern auch Teamgeist, Selbständigkeit und Kommunikationsstärke“, so Stefanie Piparo, Projektleitung bei Technik – Zukunft in Bayern.
bbw-Vorstandsvorsitzende Sandra Stenger betont die Rolle des Forscherinnen-Camps bei der Förderung von Mädchen im MINT-Bereich: „Berufsorientierung ist nach unserer Erfahrung besonders wirksam, wenn junge Menschen ihre Fähigkeiten in realen Situationen erproben können. Im Forscherinnen-Camp verbinden sich praktisches Arbeiten, persönliches Wachstum und berufliche Orientierung. So entstehen Erfahrungen, die Jugendliche ermutigen, neue Wege auszuprobieren und ihre Zukunft aktiv mitzugestalten.“
Tobias Gotthardt, bayerischer Wirtschaftsstaatssekretär, sagt: „Innovation beginnt dort, wo junge Menschen die Möglichkeit erhalten, ihre Interessen zu entdecken, Neues auszuprobieren und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu gewinnen. Genau das leisten die Camps in besonderer Weise. Sie machen Technik erlebbar, eröffnen Perspektiven und stärken wichtige Kompetenzen für die Zukunft. Die Teilnehmerinnen zeigen dabei, wieviel Neugier, Engagement und Teamgeist in ihnen steckt. Wir fördern junge Talente gerne, auch im MINT-Bereich. Deshalb unterstützen wir auch die Camps im Rahmen des Projekts ‚Technik – Zukunft in Bayern‘ seit über 25 Jahren mit über einer Million Euro. Ich bin überzeugt: Dieses Geld ist bestens angelegt.“
Das Forscherinnen-Camp ist eines von mehreren Camp-Formaten zur Berufsorientierung, umgesetzt von der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern. Unterstützt wird das Projekt von den bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbänden bayme vbm und dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.
Bildnachweis: Infineon/Andrea Caecilia Jakob
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