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Technik entdecken, Zukunft gestalten: Forscherinnen-Camp bei Infineon und OTH Regensburg begeistert Mädchen für MINT-Berufe

Selbst ausprobieren, Neues lernen, Berufe mit Zukunft entdecken: Im Forscherinnen-Camp bei Infineon Technologies AG und der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg tauchten 15 Mädchen eine Woche lang in die Welt der Technik ein. Vom 2. bis 7. August konnten sie unterschiedliche Berufsbilder sowie duale Studienrichtungen kennenlernen, dabei mit viel Praxisbezug selbstständig Projekte umsetzen – und so eigene Stärken und Interessen entdecken.

Praxiserfahrung, Teamarbeit und Technik zum Anfassen

Gruppenbild des Forscherinnen Camps 2026. Die Teilnehmerinnen halten ihre Urkunden in den Händen.

Passt ein technischer Beruf zu mir? Was genau macht eigentlich eine Mikrotechnologin oder Elektronikerin für Betriebstechnik? Welche Vorteile bieten duale Studiengänge im Unternehmen, z. B. angewandte Naturwissenschaften, Informatik, Elektro- und Informationstechnik? Die Camp Teilnehmerinnen fanden darauf ihre ganz persönlichen Antworten. Gemeinsam mit Auszubildenden und Ausbildenden sowie Hochschulvertretungen konnten sie in die Praxis eintauchen und ihr technisches Geschick beim Projektauftrag: „Wie entsteht ein Mikrochip und wie können sie in Zukunft eingesetzt werden?“ austesten.

„Das Camp hat mich darin bestärkt, dass ein duales Studium im Bereich Mechatronik gut zu mir passen könnte.“ Sagt Emilia, 15. Auch die 16-jährige Sophie ist begeistert. „Am spannendsten fand ich den Einblick in den Reinraum. Es war etwas ganz Besonderes, einen Ort zu sehen, zu dem man normalerweise keinen Zugang hat.“

Einblicke ermöglichen – Perspektiven öffnen

Infineon Technologies AG und die OTH Regensburg waren bereits zum vierten Mal gemeinsam Gastgeber des Camps. Stefanie Schütz, Ausbildungsleiterin bei Infineon, betont: „Ich freue mich jedes Mal, wenn ich sehe, wie neugierig die Mädchen an die Aufgaben herangehen und im Laufe der Woche immer mehr aufblühen. Solche Erlebnisse sind für mich der beste Beweis, dass sich frühe, praxisnahe Einblicke in technische Berufe direkt in Begeisterung und berufliche Orientierung verwandeln – deshalb investieren wir nachhaltig in Angebote, die jungen Frauen echte Perspektiven in MINT-Berufen eröffnen.“

Auch Prof. Dr. Ralph Schneider, Präsident der OTH Regensburg, sieht im Forscherinnen-Camp einen wichtigen Beitrag zur Nachwuchsförderung im MINT-Bereich: „Junge Frauen für Technik zu begeistern, ist und bleibt eine Investition in die Zukunft. Das Forscherinnen-Camp zeigt auch in diesem Jahr, wie viel Potenzial in praktischem Erleben und Ausprobieren steckt. Wir als OTH Regensburg schaffen die Räume, in denen dieser Funke überspringt – denn in den Ingenieurwissenschaften ist Platz für kluge, mutige und kreative Köpfe“.

Die gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung solcher Initiativen unterstreicht auch Tobias Gotthardt, bayerischer Wirtschaftsstaatssekretär: „Innovation beginnt dort, wo junge Menschen die Möglichkeit erhalten, ihre Interessen zu entdecken, Neues auszuprobieren und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu gewinnen. Genau das leisten die Camps in besonderer Weise. Sie machen Technik erlebbar, eröffnen Perspektiven und stärken wichtige Kompetenzen für die Zukunft. Die Teilnehmerinnen zeigen dabei, wieviel Neugier, Engagement und Teamgeist in ihnen steckt. Wir fördern junge Talente gerne, auch im MINT-Bereich. Deshalb unterstützen wir auch die Camps im Rahmen des Projekts ‚Technik – Zukunft in Bayern‘ seit über 25 Jahren mit über einer Million Euro. Ich bin überzeugt: Dieses Geld ist bestens angelegt.“

bbw-Vorstandsvorsitzende Sandra Stenger betont die Rolle des Forscherinnen-Camps bei der Förderung von Mädchen im MINT-Bereich: „Berufsorientierung ist nach unserer Erfahrung besonders wirksam, wenn junge Menschen ihre Fähigkeiten in realen Situationen erproben können. Im Forscherinnen-Camp verbinden sich praktisches Arbeiten, persönliches Wachstum und berufliche Orientierung. So entstehen Erfahrungen, die Jugendliche ermutigen, neue Wege auszuprobieren und ihre Zukunft aktiv mitzugestalten.“

Nachwuchsförderung beginnt mit Praxis

Die Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern wurde vor über 25 Jahren vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. ins Leben gerufen. Mit acht Camp-Formaten bringt sie Jugendliche mit Unternehmen, Hochschulen und Ausbildungsberufen in Kontakt – immer mit dem Ziel, sie in ihrer Berufsorientierung zu stärken und ihnen praxisnah Perspektiven zu eröffnen. Das Forscherinnen Camp richtet sich an junge Frauen, die technische Berufe und duale Studiengänge erkunden und sich in praxisnahen Projekten ausprobieren möchten.

bayme vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt erklärt: „Mit unseren Camps ermöglichen wir Jugendlichen praxisnahe Berufsorientierung und erste spannende Einblicke in die vielfältigen Möglichkeiten in der M+E -Industrie – direkt vor Ort, mit echten Vorbildern. So wecken wir frühzeitig Begeisterung für MINT-Berufe und bringen die jungen Talente mit den Unternehmen vor Ort als mögliche Arbeitgeber von Morgen zusammen. Damit leisten die Camps einen wertvollen Beitrag zur Arbeits- und Fachkräftesicherung in der Region.“

Mehr als ein Praktikum: Ein Ferienerlebnis mit Mehrwert

Begleitet wird das Camp von einem pädagogischen Team und einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm. „Unsere Camps fördern nicht nur Technikkompetenz, sondern auch Teamgeist, Selbständigkeit und Kommunikationsstärke“, sagt Stefanie Piparo, Projektleitung bei Technik – Zukunft in Bayern. „Und damit alle mitmachen können, ist die Teilnahme kostenfrei.“ Am letzten Tag präsentierten die Jugendlichen ihre Ergebnisse vor Vertreterinnen und Vertretern von Infineon und der OTH Regensburg, Eltern, Presse und Förderern.

Das Forscherinnen-Camp ist eines von mehreren Camp-Formaten zur Berufsorientierung, umgesetzt von der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern und unterstützt von den bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbänden bayme vbm als Hauptförderer sowie vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.

Weitere Informationen und Pressematerial finden Sie auf tezba.de/presse/.

Fotohinweis: Infineon/Andrea Caecilia Jakob

BILD ZUM DOWNLOAD

Abschluss des Forscherinnen Camps 2026

Teilnehmer*innen präsentieren ihre Ergebnisse des Camps.

Gruppenbild des Forscherinnen Camps 2026. Die Teilnehmerinnen halten ihre Urkunden in den Händen.

ANSPRECHPARTNERIN

Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V.


Melitta Schuster
Pressekontakt Technik – Zukunft in Bayern

Telefon: 089 44 108 707
E-Mail: melitta.schuster@bbw.de