Wie entstehen eigentlich Hightech-Materialien – und welche Berufe stecken dahinter? Genau das konnten 15 Teilnehmerinnen beim Forscherinnen-Camp in Meitingen herausfinden. Gemeinsam mit SGL Carbon und der Technischen Hochschule Augsburg ging es für sie mitten hinein in die Welt moderner Technologien.
Statt nur zuzuschauen, hieß es: selbst forschen und ausprobieren. Die Schülerinnen arbeiteten mit Carbonfasern, testeten 3D-Druck und setzten sich mit Recyclingprozessen von Textilien und Kunststoffen auseinander. Dabei entwickelten sie eigene Ideen und lernten, wie innovative Produkte entstehen.
Gleichzeitig bot das Camp Orientierung für die Zukunft: Ob Industriemechanikerin, Zerspanungsmechanikerin oder ein Studium im Bereich Maschinenbau oder Umwelttechnik – die Teilnehmerinnen erhielten konkrete Einblicke in verschiedene Berufs- und Studienmöglichkeiten.
Beim abschließenden Präsentationstag zeigten die Teilnehmerinnen, woran sie gearbeitet haben – und nahmen neben neuen Kenntnissen vor allem eines mit: mehr Klarheit darüber, wie vielfältig und spannend technische Berufe sein können.
Das Forscherinnen-Camp ist Teil der Initiative Technik – Zukunft in Bayern, getragen vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. und gefördert von den bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbänden bayme vbm sowie dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie. Ziel ist es, insbesondere junge Frauen für MINT-Berufe zu begeistern und ihnen praxisnahe Zugänge zu eröffnen.
Auch an anderen Standorten konnten Jugendliche in den Osterferien Technik erleben: Ein weiteres Forscherinnen-Camp fand bei der Technischen Hochschule Ingolstadt in Zusammenarbeit mit MBDA Deutschland GmbH statt.