Warum bleibt ein Ballon in der Luft, wie entstehen Töne in Rohren und weshalb scheint eine Kugel aufwärts zu rollen? Mit genau solchen Fragen beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Veit vom Berg in Uehlfeld. Zwei Wochen lang standen in Klassenzimmern, Gängen und der Aula interaktive Stationen bereit, an denen die Kinder Phänomene rund um Schwerkraft, Luftdruck oder optische Täuschungen selbstständig austesten konnten.
Das pädagogische Konzept der MINIPHÄNOMENTA setzt auf das Prinzip des eigenständigen Entdeckens: Ohne vorgegebene Erklärungen durch Erwachsene tüfteln die Schulkinder an den Stationen und entwickeln eigene Lösungsansätze. Das fördert nicht nur das Verständnis für MINT-Themen, sondern stärkt gleichzeitig Eigeninitiative und Selbstbewusstsein. Einen besonderen Höhepunkt bildete der „Tag der Öffentlichkeit“, an dem die gesamte Schulfamilie gemeinsam experimentierte. Ziel ist es, die beliebten Stationen nachhaltig nachzubauen und fest im Schulalltag zu verankern.
Förderung & Weiterführende Informationen
Die MINIPHÄNOMENTA in Bayern ist ein Projekt der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. Hauptförderer sind die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm.
Pro Schuljahr bietet die Initiative 12 bayerischen Grundschulen die Möglichkeit, an diesem Projekt zur frühen MINT-Förderung teilzunehmen.
Weitere Informationen zum Projekt und den Angeboten finden Sie unter www.tezba.de.
Foto von Dagmar Mauser