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Forschergeist im Klassenzimmer: Wie die MINIPHÄNOMENTA Stockdorfs Grundschüler begeistert

Anfassen, experimentieren und selbst verstehen: Die Grundschule an der Würm Stockdorf verwandelt sich dank der MINIPHÄNOMENTA in Bayern in ein interaktives Labor. Das Projekt unserer Bildungsinitiative zeigt eindrucksvoll, wie spielerische MINT-Förderung schon bei den Kleinsten gelingt und Talente für die Zukunft geweckt werden.

Ein Junge steht in einer hellen Schulaula an einer Experimentierstation der MINIPHÄNOMENTA. Die Station besteht aus einem Holzgestell, an dem mehrere lange, graue Kunststoffrohre schräg nach unten verlaufen. Der Schüler hält ein Objekt an die Rohröffnung, um Akustikphänomene zu erforschen. Im Hintergrund ist der großzügige Flurbereich der Schule mit weiteren Lernstationen zu sehen.

Zwei Wochen lang herrscht in Stockdorf kreativer Ausnahmezustand: Überall in den Gängen, der Aula und den Klassenräumen sind Stationen aufgebaut, die optische Täuschungen, Luftdruckphänomene oder die Gesetze der Schwerkraft erlebbar machen. Das Konzept setzt dabei voll auf die natürliche Neugier: Die Schulkinder dürfen und sollen die Experimente komplett eigenständig entschlüsseln – ganz ohne theoretische Erklärungen oder Vorgaben durch Erwachsene.

 

Einbindung der gesamten Schulfamilie

Wie intensiv das Projekt die gesamte Schule bewegt, beschreibt Schulleiterin Babett Bauer: „Unsere Kinder entdecken die Welt jeden Tag mit allen Sinnen und erobern diese mit großen Schritten. Mit dem Schulschiff, unserem Schulsymbol, haben wir schon Vieles unserer näheren Umgebung erkundet und später im Unterricht thematisiert. Nun haben wir die Möglichkeit, die ach so selbstverständlichen Naturphänomene genauer zu beobachten, zu erforschen und letztlich auch eigene Erklärungen zu finden. Ich freue mich riesig über den Entdeckergeist der Kinder und bin sicher, dass viele Erklärungsversuche und Beobachtungen diskutiert werden. Wenn wir es so schaffen, ihre Neugier zur Sensibilisierung für Naturwissenschaftliches zu nutzen und darüber hinaus zu genauem Beobachten und Beschreiben zu motivieren, haben wir unser Ziel erreicht.“

 

Der Forscherdrang macht jedoch nicht an den Schultüren halt. Beim großen „Tag der Öffentlichkeit“ öffnet sich der Parcours für Eltern und Gäste. Das hat einen ganz praktischen Hintergrund: Die MINIPHÄNOMENTA soll keine temporäre Aktion bleiben. Gemeinsam mit der gesamten Schulfamilie ist geplant, die beliebtesten Stationen im Nachgang in Eigenregie nachzubauen, um sie fest und nachhaltig im täglichen Schulalltag zu verankern.

 

Starke Allianz für die MINT-Bildung

Die MINIPHÄNOMENTA ist ein festes Element von Technik – Zukunft in Bayern, einer Bildungsinitiative im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. Pro Schuljahr bekommen zwölf Grundschulen im Freistaat die Gelegenheit, den Parcours zu sich ins Haus zu holen.

Dass solche praxisnahen Projekte realisiert werden können, verdanken wir der Unterstützung starker Partner: Die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm tragen das Projekt als Hauptförderer. F

 

Möchten Sie mehr über die MINIPHÄNOMENTA in Bayern erfahren? Alle Informationen finden Sie direkt unter www.tezba.de.

 

Fotografin: Svenja Deringer

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