Ob Schwerkraft, Luftdruck oder optische Täuschungen: Bei der MINIPHÄNOMENTA verwandeln sich Flure, Aula und Klassenzimmer für zwei Wochen in einen interaktiven Experimentierparcours. Das Besondere am pädagogischen Konzept: Die Kinder forschen und experimentieren völlig eigenständig, ohne dass Erwachsene ihnen vorgefertigte Erklärungen an die Hand geben. So entwickeln die Schülerinnen und Schüler eigene Lösungsansätze, stärken ihr Selbstbewusstsein und entdecken spielerisch ihre Begeisterung für naturwissenschaftliche und technische Zusammenhänge.
Schulleiter Johannes Prockl zeigte sich vom Forschungsdrang der Kinder begeistert. Um die Faszination für MINT-Themen nachhaltig an der Schule zu verankern, waren beim „Tag der Öffentlichkeit“ neben den Kindern auch Eltern und Gäste aufgerufen, sich selbst an den Stationen auszuprobieren. Ziel ist es, die Experimentierstationen im Nachgang gemeinsam nachzubauen und dauerhaft im Schulalltag zu nutzen.
Pro Schuljahr zieht der Parcours an insgesamt 12 bayerische Grundschulen. Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie praxisnahe MINT-Förderung schon bei den Kleinsten gelingt und wie wichtig diese frühzeitige Begeisterung für die Fachkräftesicherung von morgen ist.
Die MINIPHÄNOMENTA in Bayern ist ein Projekt der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. Hauptförderer sind die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm.
Weitere Informationen und Einblicke zum Projekt finden Sie auf der offiziellen Projektseite unter www.tezba.de.
Bildnachweis: bbw e. V.