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5-Euro-Business Wettbewerb an der Hochschule Ansbach: Sieben Teams für ihre Geschäftsideen prämiert

Ansbach, 02.07.2026 – Teamgeist, unternehmerischer Mut und frische Start-Up-Ideen prägten die Abschlussveranstaltung des 5-Euro-Business Wettbewerbs an der Hochschule Ansbach. Insgesamt sieben Teams präsentierten ihre Geschäftsideen vor Jury und Publikum.

Gruppenfoto der teilnehmenden Studierenden, Jurymitglieder sowie Organisatorinnen und Organisatoren des 5-Euro-Business Wettbewerbs mit Urkunden bei der Abschlussveranstaltung an der Hochschule Ansbach.

Mit ihren vielfältigen Konzepten sorgten sie für ein abwechslungsreiches Finale, in dem die überzeugendsten Projekte ausgezeichnet wurden. Gespannt verfolgten die Besucher*innen die Präsentationen und erhielten spannende Einblicke in die Gründungsreisen der Studentinnen und Studenten. Das Projekt wird vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. (bbw) durchgeführt und von den bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeberverbänden bayme vbm als Hauptförderer unterstützt.
Die 5-Euro-Business Veranstaltung war in diesem Jahr Teil von ANsWERK Connect und damit auch Teil des Nürnberg Digital Festivals und unterstreicht, wie stark das Gründungsökosystem in Ansbach aufgestellt ist: Viele engagierte Partner kommen an einem Ort zusammen, es entstehen wertvolle Kontakte und damit die besten Voraussetzungen für erfolgreiche Gründungen.


Starke Impulse für die ökonomische Bildung
Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeberverbände bayme vbm, hob hervor, wie bedeutsam das Projekt für die ökonomische Bildung ist: „Der 5-Euro-Business Wettbewerb motiviert Studierende dazu, unternehmerisches Denken zu entfalten und ihre Kreativität praktisch zu erproben. Auch in diesem Jahr haben die Teilnehmenden eindrucksvoll bewiesen, wie viel Innovationsgeist, Teamarbeit und Einsatzbereitschaft in ihren Geschäftskonzepten steckt. Dabei haben sie wichtige Erfahrungen gesammelt, die
ihnen im späteren Berufsleben zugutekommen. Für unsere Unternehmen sind die jungen Talente die Fach- und Führungskräfte von Morgen. Als Hauptförderer sind wir stolz darauf, Teil dieses erfolgreichen Konzepts zu sein.“

Praxisnahes Lernen und gelebtes Unternehmertum
Der 5-Euro-Business Wettbewerb an der Hochschule Ansbach bot auch in diesem Sommersemester Studierenden aller Fachrichtungen eine praxisnahe Möglichkeit, unternehmerische Abläufe unmittelbar kennenzulernen.
Zum Auftakt erhielten die Teilnehmenden in Workshops und Seminaren fundierte Einblicke in zentrale Themen wie Marketing, Projektmanagement sowie rechtliche Grundlagen und Schutzrechte. Anschließend entwickelten sie in Teams eigene Geschäftsideen und setzten diese innerhalb von acht Wochen unter realen Marktbedingungen um, mit einem Startkapital von lediglich fünf Euro.
Unterstützt wurden sie dabei von erfahrenen Business-Mentorinnen und -Mentoren aus regionalen Unternehmen und Institutionen, darunter Summiteer, Zeitwandel, Hochschule Ansbach, AktivSenioren Bayern e.V., ANsWERK.

Erfolgreiche Ideen aus der Region: Die Gewinnerteams des Wettbewerbs
Alle sieben teilnehmenden Teams durchliefen die achtwöchige Unternehmensphase erfolgreich und überzeugten die Jury mit einer insgesamt starken Leistung. Die Jury zeichnete die überzeugendsten Geschäftsideen beim Finale aus.

Den ersten Platz belegte GeoQuest. Mit ihrem Kartenspiel „GeoQuest – Die Weltreise für Zuhause“ bringen sie ein analoges Reise-Kartenspiel ohne Spielbrett auf den Markt: Auf 241 Spielkarten schätzen die Mitspielenden anhand von Fotos, wie weit entfernte Orte von Berlin entfernt liegen, und entdecken dabei spielerisch Geografie, Kultur und Naturwunder aus aller Welt. Die Jury überzeugte neben der klaren Marktlücke vor allem, dass GeoQuest bereits reale Verkäufe und konkrete Kaufzusagen vorweisen konnte.

Den zweiten Platz belegte das Team Velo2Performance. Mit ihrem Mess- und Positionierwerkzeug „Replix“ lässt sich die individuell eingestellte Sitzposition auf Rennrädern und Gravelbikes in rund 15 Minuten exakt auf ein neues Rad übertragen, eine kostengünstige Alternative zum professionellen und oft mehrere hundert Euro teuren Bikefitting.
Den dritten Platz erreichte das Team Trize. Mit „Elogum“ bringen sie den ersten Elektrolyt-Kaugummi im deutschsprachigen Raum an den Start: Über die Mundschleimhaut aufgenommen, wirken die enthaltenen Elektrolyte bereits nach fünf bis zehn Minuten und damit deutlich schneller als bei klassischen Sportgetränken oder Elektrolyt-Pulvern. Die Jury würdigte insbesondere den fundierten Geschäftsbericht und die ausgereifte Geschäftsidee des Teams.

Der Publikumspreis, eine Besonderheit des Ansbacher Wettbewerbs sowie der Medienpreis gingen an das Team Finnico. Ihre Plattform stellt gebündelt Hunde aus verschiedenen Tierschutzeinrichtungen an einem Ort vor und erleichtert so die Suche nach dem passenden Vierbeiner. Mit ihrem emotionalen Thema überzeugte das Team das Publikum vor Ort. Mit über 270 Hundeprofilen, mehr als 100.000 Social-Media-Aufrufen im Monat sowie Beiträgen bei Radio 8, Bayern 1, der Fränkischen Landeszeitung und Franken Fernsehen setzte sich Finnico zudem im Bereich Medienarbeit durch.

Der Nachhaltigkeitspreis ging an das Team UNIverse. Ihre Plattform vernetzt Studierende gezielt mit passenden Kommilitoninnen und Kommilitonen der eigenen Hochschule, zum gemeinsamen Lernen, zum Austausch von Fähigkeiten und für neue Freundschaften. Die Jury überzeugte die fundierte Analyse der sozialen Wirkung des Projekts, das gezielt gegen Einsamkeit und Studienabbrüche ansetzt.

Michael Mötter, stellvertretender Geschäftsführer des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft bbw e. V., hob die Bedeutung der gesammelten Erfahrungen hervor: „Der Wettbewerb ist nicht nur eine Bühne für innovative Konzepte, sondern zugleich eine wertvolle Lernumgebung für zukünftige Unternehmerinnen und Unternehmer. Jahr für Jahr zeigt sich, wie aus ersten Konzepten durch Teamarbeit, Kreativität und Mut tragfähige Geschäftsmodelle entstehen. Der Wettbewerb hat sich zu einem festen Bestandteil der Förderung von Unternehmertum und Innovation entwickelt und stärkt zentrale Kompetenzen wie Selbstständigkeit und Verantwortungsbewusstsein.“

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