
Seit nunmehr 20 Jahren – seit 2005 - würdigt Es funktioniert?! beispielhafte MINT-Projekte, bei denen Kinder naturwissenschaftlich-technischen Fragen auf den Grund gehen. Die Pädagoginnen und Pädagogen der jeweiligen Bildungseinrichtung nehmen dabei eine besondere Rolle ein: Sie werden zu einer Lernbegleitung, die den Kindern keine Vorgaben macht oder Ergebnisse liefert, sondern sie in ihrem eigenen Entdecken fördert.
Auch in diesem Jahr gaben spannende Kinderfragen den Anstoß zu eindrucksvollen Projekten:
- Was passiert mit der Bananenschale im Biomüll?
- Wie funktioniert Hydraulik?
- Warum schwimme ich im Meer leichter oben, als im Schwimmbecken?
- Warum hüpft der Ball so krumm?
- Wie können blinde Menschen Farben sehen?
- Warum ist Eisen im Essen?
- Wie kann ein Auto mit Luft fahren?
- Wie können wir eine Kuscheltierklinik einrichten?
- Wie funktioniert ein Radio?
- Was ist das für ein toter Fisch in unserem Weiher?
- Was sind das für Steine, die wir auf unseren Ausflügen finden?
- Wie groß sind eigentlich die Reifen des größten Monstertrucks?
- Was sind das für Pilze im Hort-Garten?
Diese Fragen stellten sich Kinder in verschiedenen Bildungseinrichtungen in Bayern: in einer Krippe, acht Kindertageseinrichtungen, drei Horten und einer Grundschulen. Bei allen waren die Fragen der Kinder der Startschuss für eine mehrmonatige Projektarbeit, in der sie gemeinsam gestaunt, entdeckt und geforscht haben. Mit Unterstützung ihrer Lernbegleitung haben sich die Kinder auf eine spannende MINT-Erlebnisreise begeben. Dieses Engagement wird nun mit der bayernweiten Auszeichnung „Es funktioniert?!“ gewürdigt.
Es funktioniert?! ist ein Projekt der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. Hinter dem Projekt stehen die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm als Hauptförderer.
Bildnachweis: Johanna Faber