Am bbw-Standort Marktredwitz sind die beiden bbw-Tochtergesellschaften bfz und gfi vertreten. Als Teil der Unternehmensgruppe begleiten sie Menschen mit unterschiedlichsten Bedarfen auf ihrem Weg in Ausbildung, Beschäftigung und gesellschaftliche Teilhabe. Marktredwitz ist dabei einer von 170 bbw-Standorten in Bayern. Initiiert hatte den Besuch Martin Schöffel (Staatssekretär im Bayerischen Finanzministerium), der die Arbeit von bfz und gfi in der Region als Stimmkreisabgeordneter bereits seit vielen Jahren begleitet.
Standortleiterin Michelle Serret Grinvalds führte die Gäste gemeinsam mit bbw-Präsident Hubert Schurkus durch die Werkstätten und Lehrräume. Dabei wurde deutlich, wie vielfältig die Angebote sind.
Hubert Schurkus: „Die Arbeit in Hochfranken steht beispielhaft für den Anspruch der bbw-Gruppe: Menschen in jeder Lebensphase mit Bildungs-, Betreuungs-, Beratungs- und Personaldienstleistungen zu begleiten sowie ihre Beschäftigungsfähigkeit zu stärken, zu erhalten, zu verbessern oder wiederzugewinnen – zum Wohle der Menschen und Unternehmen.“ Allein an den bfz- und gfi-Standorten Marktredwitz, Hof und Selb unterstützen mehr als 300 Beschäftigte jedes Jahr rund 4.000 Menschen.
Vielfältige Unterstützung in der Region
Wie breit das Spektrum der bbw-Gruppe in Hochfranken aufgestellt ist, zeigte der anschließende Austausch mit Kolleg*innen der bfz und gfi. Andrea Völkl-Endreß (stellv. Standortleiterin, gfi Hochfranken) gab Einblicke in die Arbeit der RPK Lichthof in Hof, einer Rehabilitationseinrichtung für Menschen mit psychischen Erkrankungen. Zudem stellte sie das Integrationszentrum für Menschen mit Autismus (MAut) vor.
Wie sich Sprachförderung und berufliche Qualifizierung sinnvoll verbinden lassen, verdeutlichte Heidi Thoma (stellv. Standortleiterin, bfz Hochfranken) am Beispiel von „KOMPASS Bayern“. Zugewanderte verbessern dort ihre Deutschkenntnisse und qualifizieren sich gleichzeitig für Tätigkeiten in der Lagerlogistik.
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