„Wir freuen uns sehr, dass ‚code your way‘ so großen Zuspruch erfährt. Die nachhaltige Umsetzung des Projektes ist nur durch ein starkes Netzwerk vor Ort möglich“, sagt Sandra Braun, Gesamtleitung „Technik – Zukunft in Bayern“. Im Landkreis Dillingen a. d. Donau bringen Partner aus Bildung, Verwaltung und Wirtschaft das Programm gemeinsam auf den Weg. Von Beginn an engagiert dabei sind unter anderem Michael Briegel, Fachbetreuer für Umweltschutztechnik am Staatlichen Beruflichen Schulzentrum Höchstädt a. d. Donau, sowie Christian Weber vom Landratsamt Dillingen.
Mit dem Projekt erhalten Jugendliche ab der fünften Jahrgangsstufe einen einfachen Einstieg ins Coden. Sie lernen, wie Programme aufgebaut sind, wie Befehle wirken und wie Technik auf ihre Umgebung reagiert. Dabei geht es nicht nur um reines Programmieren. Die Schüler*innen trainieren auch Fähigkeiten, die in vielen Berufen wichtig sind: Probleme lösen, kreativ denken, zusammenarbeiten und eigene Ideen umsetzen. „Coding ist eine wichtige Zukunftskompetenz. Mit ‚code your way‘ möchten wir Programmieren verständlich machen, Berührungsängste abbauen und Interesse am Ausprobieren wecken“, so Programmleiterin Manuela Wolf.

Der Einstieg findet im BayernLab statt, einem regionalen Zentrum für digitale Wissensbildung. Dort arbeiten die Jugendlichen mit dem Lernroboter „Thymio“. Sie probieren aus, testen Befehle und lernen spielerisch, wie Sensoren funktionieren. Im Landkreis Dillingen a. d. Donau greift das Programm zudem ein Thema aus der Region auf: Unter dem Motto „Müllentfernung in der Donau“ entwickeln die Schüler*innen eigene Coding-Lösungen mit Bezug zu ihrer Umgebung. Danach vertiefen die jungen Menschen das Gelernte im Unterricht und setzen mit passenden Lernmaterialien eigene Projekte um. Zum Abschluss geht es in Unternehmen der Region: Dort erleben die Jugendlichen, wie digital viele Arbeitsabläufe bereits sind und warum Coding-Kenntnisse in verschiedenen Berufsfeldern wichtig werden.
Durchgeführt wird das Projekt vom bbw e. V. Gefördert wird es von den Arbeitgeberverbänden bayme vbm sowie dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.
Bildnachweis: bbw