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Bayern und Tadschikistan bauen Bildungszusammenarbeit aus

Um die internationale Fachkräftesicherung weiter voranzubringen, reisten Vertreter*innen aus Politik, Wirtschaft und Bildung in die tadschikische Hauptstadt Duschanbe. Mit dabei war auch Laurine Ardjelan, Bereichsleiterin Internationales der bbw gGmbH.

Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Bildung posieren für ein Gruppenfoto.

„Bildung als wichtiger Rohstoff“ – dieses Prinzip gewinnt gerade in einem jungen Land wie Tadschikistan an Bedeutung. Mit einem Durchschnittsalter von nur 22,5 Jahren verfügt das zentralasiatische Land über eine der jüngsten Bevölkerungen weltweit. Gleichzeitig fehlen vielen jungen Menschen Ausbildungsplätze und berufliche Perspektiven.

Genau hier setzt die neue Kooperation zwischen Bayern und Tadschikistan an. „Die Ausgangslage ist vielversprechend“, erklärt Laurine Ardjelan, Bereichsleiterin Internationales der bbw gGmbH. „Tadschikistan hat eine junge, wachsende Bevölkerung – Bayern wiederum einen hohen Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften. Diese Interessen lassen sich sehr gut miteinander verbinden.“

Einen wichtigen Schritt dafür haben Tobias Gotthardt, Staatssekretär im Bayerischen Wirtschaftsministerium, und Tadschikistans Arbeitsministerin Soleha Kholmahmadzoda mit der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung gemacht: Geplant ist, dass ab September 2026 erstmals rund 40 bis 50 junge Menschen aus Tadschikistan eine handwerkliche Ausbildung in Bayern – insbesondere in Nieder- und Oberbayern – beginnen.

Die bbw gGmbH begleitet das Vorhaben von Anfang an: In Tadschikistan werden Migrationsberater*innen geschult, die die jungen Menschen gezielt auf die Ausbildung, den Migrationsprozess und das Leben in Bayern vorbereiten. Gleichzeitig sorgt das bbw-Team für die Abstimmung zwischen den verschiedenen Ansprechpartnern.

„Wir bringen Angebot und Bedarf sinnvoll zusammen: Junge Menschen erhalten eine berufliche Perspektive, Betriebe qualifizierte Auszubildende“, sagt Ardjelan. „Eine frühe und intensive Begleitung in der Ausbildung zahlt sich langfristig für Wirtschaft und Gesellschaft aus.“

Schon vor der Einreise absolvieren die angehenden Auszubildenden Deutschkurse in ihrer Heimat. Die Sprachprüfungen nehmen die bfz München in Zusammenarbeit mit der telc gGmbH ab – einem international tätigen Sprachtestanbieter mit mehr als 90 Zertifikaten in zehn Sprachen. In Bayern begleitet dann eine sogenannte „Kümmerer-Struktur“ – getragen von den Arbeitsagenturen aus Traunstein, Deggendorf und Schwandorf – die jungen Menschen während der Ausbildung und unterstützt sie bei Integration, Alltag und beruflicher Orientierung.

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