Seit dem Schuljahr 2010/2011 stärkt die Initiative MINT21 die mathematisch-naturwissenschaftlich-technische Bildung an bayerischen Realschulen. Sie soll junge Menschen frühzeitig für MINT-Themen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) begeistern. Die Schüler*innen entwickeln selbstständig technische und naturwissenschaftliche Lösungen: Sie programmieren Roboter, gestalten Apps, erforschen erneuerbare Energien oder beschäftigen sich mit Themen wie künstlicher Intelligenz und Umweltschutz. Dabei arbeiten sie im Team, kooperieren mit regionalen Unternehmen und stellen ihre Ergebnisse bei Messen oder Wettbewerben vor.
Bei der Veranstaltung im Haus der Bayerischen Wirtschaft in München diskutierte bbw-Präsident Hubert Schurkus mit Bertram Brossardt (Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft) und Martin Wunsch (Amtschef des Kultusministeriums) auf dem Podium. „Nachhaltige MINT-Bildung entsteht nicht allein durch Lehrpläne – sondern dort, wo junge Menschen selbst ausprobieren, tüfteln und Lösungen entwickeln. Genau dafür hat MINT21 den Schulen seit 15 Jahren wertvolle Impulse gegeben. Als Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft ist es uns wichtig, Schülerinnen und Schüler frühzeitig für Zukunftsthemen zu begeistern. Wir wollen sie zum Fragenstellen ermutigen, ihnen die persönlichen und beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten rund um Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik aufzeigen. Denn MINT21 stärkt die Jugendlichen darin, eigene Ideen zu verfolgen und damit ihre Zukunft aktiv zu gestalten.“ Neben ihnen würdigte auch Kultusministerin Anna Stolz den Erfolg der Initiative. Michael Mötter, stellvertretender Geschäftsführer des bbw e. V., moderierte das Event.
Die Veranstaltung gab einen Einblick in die Ziele, Inhalte und Entwicklung von MINT21. Im Mittelpunkt standen aber vor allem die Schüler*innen. Stellvertretend für die mittlerweile 77 MINT21-Netzwerkschulen präsentierten die Staatlichen Realschulen aus Riedenburg, Trostberg, Bruckmühl und Bayreuth ihre Projekte.
Zu den Partnern und Förderern der Initiative zählen bayme vbm – Die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber, die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. sowie der Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V.
Bildnachweis: Andreas Gebert
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