Das Programm verfolgt ein Ziel: Jugendlichen einen verständlichen Zugang zur Welt des Codens bieten. Coden bildet die Grundlage des Programmierens und ist ein wesentlicher Bestandteil der Softwareentwicklung – ein Prozess, bei dem Menschen einer Maschine präzise Anweisungen geben. „code your way“ zeigt Schüler*innen ab der fünften Jahrgangsstufe, wie diese Form der Kommunikation funktioniert und wie sie im Alltag angewendet wird.
„Es geht im Programm nicht in erster Linie darum, künftige Programmiererinnen und Programmierer auszubilden. Vielmehr möchten wir zeigen, hinter welchen Technologien Codes stecken und welche Berufe es in diesem Bereich gibt“, erklärt Programmleiterin Cristina Beck. Neben grundlegenden Programmierkenntnissen stehen daher auch Kompetenzen wie Problemlösungsfähigkeit, Kreativität und Teamarbeit im Fokus.
Aktuell umfasst „code your way“ zwei Stufen: „basic” und „advanced”. Das „basic Level“ findet im Klassenverbund statt. Der Einstieg erfolgt in einem außerschulischen Lernort, in dem die Schüler*innen durch spielerische Aufgaben erste Programmiererfahrungen sammeln und Berührungsängste abbauen. In einem Kreativ-Workshop entwickeln sie Ideen für ein eigenes kleines Projekt. Abgerundet wird das Angebot durch einen Wirtschaftsbezug, beispielsweise in Form einer Unternehmensbesichtigung.
Alle Teilnehmer*innen, die ihre Kenntnisse vertiefen möchten, können dies im „advanced Level“ tun, das freiwillig in der Freizeit besucht wird.

Die Initiative startete im Schuljahr 2023/2024 mit drei Klassen. Aufgrund des positiven Feedbacks und der hohen Nachfrage wurde das Angebot in diesem Schuljahr (2025/2026) auf zehn Klassen im Großraum Augsburg erweitert. „Besonders erfreulich ist, dass viele Schulen wiederholt teilnehmen“, so Beck. „Auch Gespräche zur Ausweitung auf weitere Regionen laufen.“
Durchgeführt wird das Projekt vom bbw e. V., gefördert von den Arbeitgeberverbänden bayme vbw sowie dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.