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Verantwortung leben

Während Kinder, Eltern und Gesellschaft den Anspruch auf bestmögliche frühkindliche Erziehung vielerorts verwirklicht haben, entwickelt sich die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege zu einer der Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Immer mehr ältere Menschen sind angewiesen auf Angehörige, die sich ihrer annehmen. Für viele Berufstätige lässt sich der Spagat zwischen Beruf, Kindern und pflegebedürftigen Eltern schon heute kaum noch meistern. Neue Strukturen sind gefordert, die helfen, die Pflege von Angehörigen mit dem Berufsleben zu vereinbaren.

Wir fördern die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Pflege

Unsere Gesellschaft altert. Bei aller Aufmerksamkeit für die junge Generation müssen wir in den nächsten Jahren unseren Blick noch stärker auf die wachsende Zahl der pflegebedürftigen Älteren richten. Und auf deren Kinder. Nur wenn diese ihr Leben zwischen Beruf, Familie und Pflege so flexibel organisieren können, wie es ihre jeweilige Situation erfordert, bleiben sie für den ersten Arbeitsmarkt verfügbar. Das lässt sich nur bewältigen, indem man Bildung, Ausbildung, Beschäftigung und Betreuung noch enger miteinander verknüpft. Dafür brauchen wir einen neuen Generationenvertrag in Form bedarfsgerecht ausdifferenzierter Betreuungsangebote vor Ort, welche die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege systematisch fördern. Praxisnah und ähnlich wirkungsvoll, wie es im Bereich Beruf – Familie heute bereits vielfach der Fall ist.
  

Mittagsbetreuungen an Grundschulen sowie die offene und gebundene Ganztagsschule sind kostengünstige Instrumente zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die gfi ist dabei ein bewährter Kooperationspartner. Das Bild zeigt die pädagogische Unterstützung zweier Schüler in einer Ganztagsschule.

   

Mit der Ferienbetreuung "Sommerkinder" unterstützen wir Arbeitgeber bei der Umsetzung familienbewusster Familienpolitik. Davon profitieren Mitarbeiter mit Kindern im Alter von drei bis zwölf Jahren, die in den Sommerferien von qualifiziertem Personal betreut werden.

Um den wachsenden Bedarf nach Pflege- und Therapiekräften, insbesondere in der Alten-, Kranken- und Heilerziehungspflege decken zu können, engagiert sich das bfz mit Fach- und Berufsfachschulen: jeweils neun Berufsfachschulen für Altenpflege und Altenpflegehilfe, vier für Ergotherapie, jeweils sechs Fachschulen für Heilerziehungspflege bzw. Heilerziehungspflegehilfe sowie je eine für Physiotherapie, Logopädie und Podologie und eine Fachakademie für Sozialpädagogik.

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Als verlässlicher Partner der Wirtschaft stellt die Unternehmensgruppe des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft e. V. seit mehr als 40 Jahren branchenspezifische Lösungen bereit. Mit bedarfsgerechten Qualifizierungs- und Weiterbildungsangeboten und in zahlreichen Integrations-, Beratungs- und Vermittlungsaktivitäten begleitet die bbw-Gruppe Arbeitnehmer bei Qualifikation, Höherqualifikation, Arbeitsplatzsuche und -sicherung. Zu diesem Zweck unterhält sie ein Netzwerk aus 18 Bildungs- und Beratungsunternehmen, Personal- und Sozialdienstleistern mit über 9.800 Mitarbeitern bundesweit.