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Hohe Nachfrage an den bfz-Fach- und Berufsfachschulen

München, 27.09.2022. Rund 1.200 junge Menschen haben zum Schuljahresbeginn 2022/2023 ihre Ausbildung an einer der 56 Fachschulen, Berufsfachschulen und Fachakademien der Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) begonnen. 25 Prozent Anstieg der Schülerzahlen im Bereich Altenpflegehelfer*in 

80.000 zusätzliche Stellen werden in der Altenpflege bis zum Jahr 2026 zu besetzen sein: Diese Zahl prognostiziert das Fachkräftemonitoring des Bundarbeitsministeriums (BMAS). Der Bedarf in der Altenpflege, wie auch bei den anderen Gesundheitsberufen, entsteht aufgrund des demografischen Wandels und einer zunehmenden Nachfrage nach Pflegeleistungen. Die Altenpflege gehört damit zu den 36 Berufsgruppen, für die der Bericht in naher Zukunft große Engpässe identifiziert.

Dem steigenden Personalbedarf im Pflegebereich begegnen die bfz-Fach- und Berufsfachschulen an bayernweit 19 Standorten: Aktuell werden über 2.400 angehende Fachkräfte in zwölf Berufsfeldern aus Therapie, Pflege sowie im gewerblich-technischen Bereich ausgebildet. 1.200 von ihnen sind mit Beginn des Schuljahres in das erste Ausbildungsjahr gestartet.

Zwischen Spannungsfeld und Zukunftsperspektive

Dabei stellen die Auswirkungen von Pandemie und demografischem Wandel Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und Fachpersonal vor große Herausforderungen. „Umso bemerkenswerter ist es, dass die Nachfrage weiterhin hoch bleibt. Im Pflegesektor ist die Zahl unserer Auszubildenden stabil geblieben. Die jungen Menschen sehen trotz aller Widrigkeiten eine große Zukunft in diesen Berufen“, betont Annegret Fabry-Dorner als Produktmanagerin der bfz-Fach- und Berufsfachschulen. Im Berufsbild des*der Altenpflegehelfer*in sind die Schülerzahlen im Vergleich zum letzten Jahr um 25 Prozent gestiegen. „Wir bieten qualitativ hochwertige und praxisnahe Ausbildungen in einem sinnstiftendem Berufsfeld“, sieht Fabry-Dorner durchaus Argumente für diese Zahlen.

Berufsfelder im Wandel

Infolge eines sich verändernden Bedarfs werden die Berufsbilder ständig angepasst und modernisiert. So wurde 2020 der Ausbildungsberuf „Generalistische Pflegeausbildung“ geschaffen. Ziel des neuen Berufsbilds ist es, Auszubildende für die Pflege von Menschen in allen Altersstufen zu befähigen. „Nach dem Abschluss ist ein Wechsel innerhalb der pflegerischen Versorgungsbereiche jederzeit möglich. Das schafft eine größtmögliche Flexibilität in der Pflege“, so Fabry-Dorner. Seit Einführung der neuen Pflegeausbildung haben rund 650 junge Menschen ihre Ausbildung bei den bfz-Schulen begonnen. „Der Wandel im Gesundheitssektor ist in vollem Gange und die Nachfrage bestärkt uns, über weitere Anpassungen der Berufsbilder nachzudenken“, blickt Fabry-Dorner voraus.


Bildbeschreibung

1.200 junge Menschen starten ihre Ausbildung an den Fach- und Berufsfachschulen der bfz (im Bild: Schüler*innen der bfz-Fachschule für Heilerziehungspflege und Heilerziehungspflegehilfe in Memmingen).

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