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Eröffnung der Kindertagesstätte „vier elemente-Haus für Kinder“

Ingolstadt, 17. Januar 2020: Im Beisein von Dr. Markus Gruber, Amtschef im Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales, sowie Dr. Christian Lösel, Oberbürgermeister der Stadt Ingolstadt, wurde die Kindestagesstätte „vier elemente-Haus für Kinder“ der Gesellschaft zur Förderung beruflicher und sozialer In-tegration (gfi) offiziell eröffnet. Neben einem speziellen pädagogischen Konzept möchte die Einrichtung den Eltern Flexibilität bei der Vereinbarung von Familie und Beruf bieten.

Öffnungszeiten von 7 bis 17:30 Uhr, nur durchschnittlich 13 Schließtage im Jahr und flexible Buchungszeiten: Den Eltern der rund 80 Kinder in der Kita „vier Elemente“ in der Ingolstädter Frueaufstraße soll größtmögliche Planungssicherheit gegeben werden.

Träger des Hauses ist die Gesellschaft zur Förderung beruflicher und sozialer Integration (gfi), ein Tochterunternehmen des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. Dessen Vorsitzender Hubert Schurkus betonte in seiner Eröffnungsrede die Zielsetzung: „Als arbeitgebernahes Bildungsunternehmen möchten wir in Zeiten des Fachkräftemangels einen weiteren Beitrag dazu leisten, berufstätige Eltern bei der Betreuung ihrer Kinder zu entlasten. Hinzu kommt das besondere pädagogische Konzept, das den Nachwuchs an die sogenannten MINT-Inhalte (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) heranführt. Die Kinder setzen sich so bereits frühzeitig spielerisch mit dem Thema Bildung auseinander.“

Amtschef Dr. Markus Gruber gratulierte zur Eröffnung: „Wir arbeiten im Bündnis für frühkindliche Bildung in Bayern konstruktiv und vertrauensvoll mit dem Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft zusammen. Gemeinsam mit den anderen Bündnispartnern diskutieren wir die Zukunftsfragen der Kindertagesbetreuung. Gerade deshalb freut es mich, dass hier nicht nur abstrakt über die Zukunft geredet, sondern ganz konkret neue Konzepte umgesetzt werden, die die frühkindliche Bildung und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf voranbringen.“   

Oberbürgermeister Dr. Christian Lösel hob in seinem Grußwort hervor: „Die Geburtenrate in Ingolstadt ist unverändert hoch. Stadt und freie Träger bemühen sich sehr, die benötigten Plätze bereitzustellen – bisher ist dies auch gut gelungen. Alleine 2019/20 entstehen in einem großen Kraftakt über 600 neue Krippen- und Kindergartenplätze. Wir sind eine der wenigen Städte, in denen es weiterhin gelingt, den immens steigenden Bedarf an Betreuungsplätzen sicherzustellen. Zur Eröffnung des „vier-Elemente-Hauses für Kinder“ gratuliere ich herzlich und danke dem Träger gfi für seinen wertvollen Beitrag, mit dem er Ingolstädter Familien bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf hervorragend unterstützt und den Kindern bestmögliche frühkindliche Bildungschancen bietet.“

gfi-Geschäftsführer Josef Weingärtner bedankte sich für die gute Zusammenarbeit bei allen Beteiligten. „Die gfi wird in Kürze 22 Jahre alt und hat sich in Bayern zu einem namhaften Träger im sozialen Bereich entwickelt. Wir betreuen täglich rund 20.000 Schüler*innen, unterstützen Hunderte von Senioren*innen bei ihrer Alltagsbewältigung und bieten Menschen mit Beeinträchtigungen Betreuung und Beratung bei deren beruflichen und sozialen Eingliederung. Die neue Kindertagesstätte fügt sich damit nahtlos in unsere sozialen Aktivitäten ein.“

Der Kita-Neubau bietet auf rund 800 Quadratmetern Platz für zwei Kindergarten-, eine Krippengruppe und eine altersgemischte Gruppe. Elf Fach- und Ergänzungskräfte kümmern sich derzeit um über 80 Kinder im Alter bis zu sechs Jahren. Das pädagogische Konzept der Krippe und des Kindergartens basiert auf den vier Elementen Feuer, Wasser, Erde und Luft. Sie sollen die Grundlage des Lebens darstellen, aber auch die Abbildung von Charakteren, Temperamenten und Fähigkeiten. Jedes Element steht für einen Entwicklungsbereich. Darin werden Kompetenzwerkstätten, Projektarbeiten sowie der philosophische Wertedialog integriert. Die Eltern werden in das Betreuungskonzept mit eingebunden.

Bildbeschreibung

Von links: Dr. Markus Gruber (Amtschef im Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales), Josef Weingärtner (gfi-Geschäftsführer), Dr. Christian Lösel (Oberbürgermeister Ingolstadt), Prof. Günther G. Goth (bbw-Ehrenvorsitzender), Isabelle Obeth (Leiterin vier elemente-Haus), Hubert Schurkus (bbw-Vorstandsvorsitzender) zusammen mit den Kita-Kindern.

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Weitere Informationen

Gesellschaft zur Förderung beruflicher und sozialer Integration (gfi)
Josef Weingärtner, Geschäftsführer
Tel.: 0841 9815 500
E-Mail: josef.weingaertner@die-gfi.de

 

Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw)
Peter Lehnert, Pressesprecher
Tel.: 089 44 108 228
E-Mail  peter.lehnert@bbw.de

Hintergrund

Die Gesellschaft zur Förderung beruflicher und sozialer Integration (gfi) ist eine Gesellschaft des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. Unter dem 1969 gegründeten Dach des bbw sind 17 Bildungs-, Integrations- und Beratungsorganisationen mit rund 10.800 Mitarbeitern tätig – vor allem in Bayern, aber auch bundesweit sowie international in 25 Ländern auf vier Kontinenten. Damit wurde eine Bildungskette geschaffen, die von der frühkindlichen Betreuung über Aus- und Weiterbildung bis hin zur Hochschule der Bayerischen Wirtschaft reicht. Zum Portfolio gehören zudem weitere Personaldienstleistungen.

Die gfi bietet Menschen mit Beeinträchtigungen passgenaue Betreuung und Beratung für deren berufliche und soziale Eingliederung. Unterstützt werden insbesondere Erwachsene, berufstätige Alleinerziehende, Kinder und Jugendliche, Senioren sowie Menschen mit Behinderungen.

Die Unternehmensgruppe des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft e. V.

Als verlässlicher Partner der Wirtschaft stellt die Unternehmensgruppe des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft e. V. seit 50 Jahren branchenspezifische Lösungen bereit. Mit bedarfsgerechten Qualifizierungs- und Weiterbildungsangeboten und in zahlreichen Integrations-, Beratungs- und Vermittlungsaktivitäten begleitet die bbw-Gruppe Arbeitnehmer bei Qualifikation, Höherqualifikation, Arbeitsplatzsuche und -sicherung. Zu diesem Zweck unterhält sie ein Netzwerk aus 17 Bildungs- und Beratungsunternehmen, Personal- und Sozialdienstleistern mit über 10.500 Mitarbeitern bundesweit.

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