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Erfolgreiche Zwischenbilanz für „Wirtschaft inklusiv“ in Bayern

Namhafte Vertreter aus Politik und Wirtschaft waren zu Gast bei Witt in Weiden, um sich über die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung zu informieren.

Weiden, 30. November 2015: Anlässlich der Halbzeit des Bundes-Projekts „Wirtschaft inklusiv“ waren zahlreiche Vertreter aus Politik und Wirtschaft zur Witt-Gruppe nach Weiden gekommen, um sich über den Projektstand zu informieren. Unter den Gästen waren Richard Fischels, Leiter der Unterabteilung Prävention, Rehabilitation und Behindertenpolitik, sowie Sascha Köhne vom Referat „Teilhabe schwerbehinderter Menschen, Werkstätten für behinderte Menschen“ aus dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), die eigens aus Bonn angereist waren. Ebenfalls zu der Veranstaltung gekommen waren Dr. Astrid Freudenstein, Mitglied des Bundestages, und Dr. Oliver Bloeck vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration, sowie Arnold Kimmerl, stellv. Landrat des Landkreises Schwandorf, und Richard Nürnberger, der Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft ambulante berufliche Rehabilitation (BAG abR), der Trägerin des Projektes.

Juliane Feneis, Abteilungsleiterin HR-Beratung & Service bei der Witt-Gruppe, begrüßte im Namen der Geschäftsführung die zahlreichen Gäste, darunter auch viele Unternehmen und Betriebe aus der Region. Sie schilderte in ihrem kurzweiligen Beitrag die vielfältigen Aktivitäten des Unternehmens bei der Beschäftigung von Menschen mit Beeinträchtigungen.

Dabei verwies sie auch auf die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Wirtschaft inklusiv: durch die Beratung wurde in ihrem Haus die Idee geboren, gezielt einem jungen Menschen mit einer Schwerbehinderung einen Ausbildungsplatz anzubieten. Nach längerer Suche konnte in diesem September ein Auszubildender im Rollstuhl eingestellt werden. Zudem steht die Einstellung einer neuen Mitarbeiterin mit Hörbehinderung unmittelbar bevor. Feneis erläuterte die Vorgehensweise der Witt-Gruppe anschaulich und ermutigte die anwesenden Unternehmen, ebenfalls stärker die Ressourcen von Menschen mit Handicap zu nutzen – gerade angesichts des demographischen Wandels und des Fachkräftemangels sei dies für Betriebe zunehmend sinnvoll.

Richard Fischels (BMAS) warb ebenfalls für eine stärkere Beschäftigung von Menschen mit Handicap und dafür, die Unterstützung des Projektes Wirtschaft inklusiv zu nutzen und dem „tollen Engagement“ von Frau Feneis und der Witt-Gruppe zu folgen.

Die Vertreter der Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) gGmbH und der Gesellschaft zur Förderung beruflicher und sozialer Integration (gfi) gGmbH, die das Bundes-Projekt in Bayern durchführen, werteten den bisherigen Projektverlauf sehr positiv. Zunehmend mehr Unternehmen nutzten das Angebot, um sich über Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten von behinderten Menschen beraten zu lassen. Anna Engel-Köhler, Hauptgeschäftsführerin des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft e. V. ergänzte: „Durch unsere Nähe zur Wirtschaft und unseren langjährigen Erfolg in der beruflichen Rehabilitation wissen unsere Berater, wie der Integrationsprozess in Unternehmen gestaltet werden kann. Sie kennen die Potenziale behinderter Menschen. Das macht sie zu kompetenten Ansprechpartnern, insbesondere für mittelständische Unternehmen.“

Im Rahmen einer Diskussionsrunde erhielten Vertreter von Unternehmen aus der Region die Möglichkeit, über Ihre Erfahrungen zu berichten. Moderiert wurde der Austausch von Alexander Grundler, dem Kommunalen Behindertenbeauftragten der Stadt Weiden. Die Witt-Gruppe in Weiden engagiert sich seit langem für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung und realisiert eine Vielzahl an Maßnahmen zur Betrieblichen Gesundheitsförderung. Beim abschließenden Betriebsrundgang erhielten die Teilnehmer dann noch den direkten Einblick in die geglückte Inklusion bei Witt in Weiden.

Kontakt

Wirtschaft inklusiv

bfz/gfi Regensburg
Telefon: 0941 40207-58
bayern@wirtschaft-inklusiv.de

Wirtschaft inklusiv ist ein Projekt des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). Es wird in acht Bundesländern – für Bayern in der Oberpfalz – von der der Bundesarbeitsgemeinschaft ambulante berufliche Rehabilitation (BAG abR) durchgeführt. Geplante Projektdauer ist bis April 2017. Die Berater von Wirtschaft inklusiv gehen vor allem auf kleine und mittelständische Unternehmer zu, regen die Bereitschaft zur Ausbildung und Beschäftigung von schwerbehinderten Menschen in Wirtschaftsbetrieben an. Sie klären, wer im konkreten Einzelfall für eine sachliche oder finanzielle Förderung zuständig ist, und stellen den direkten Kontakt zwischen allen Beteiligten her.

Im Internet: www.wirtschaft-inklusiv.de

bfz und gfi gehören zur Unternehmensgruppe des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft e. V. mit 22 Bildungs- und Beratungsunternehmen sowie Sozial- und Personaldienstleistern mit deutschlandweit rund 8.500 Mitarbeitern. Im Rahmen ihrer Zielsetzungen unterstützen bfz und gfi Menschen bei ihrer beruflichen und sozialen Integration. Neben individuellen Qualifizierungen gehören (sozial-)pädagogische und psychologische Dienstleistungen zum Angebot.

Im Internet: www.bfz.de www.gfi-ggmbh.de

Medien

Bildbeschreibung

Von links nach rechts: Ottmar Waterloo, Leiter Produktmanagement Rehabilitation bfz gGmbH, Wolfgang Braun, Geschäftsführer bfz gGmbH, Philipp Pfadenhauer, Teamleiter Wirtschaft inklusiv gfi gGmbH, Dr. Astrid Freudenstein, MdB, Alexander Baufeld, Bereichsleiter für den Fachbereich berufliche Eingliederung behinderter Menschen RD Bayern der Bundesagentur für Arbeit, Daniela Zeiler, Beraterin Wirtschaft inklusiv bfz gGmbH, Richard Fischels, Leiter der Unterabteilung Prävention, Rehabilitation und Behindertenpolitik im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Dr. Oliver Bloeck, StMAS Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Arbeitsleben, Alexander Grundler, Kommunaler Behindertenbeauftragter Stadt Weiden, Richard Nürnberger, Geschäftsführer FAW gGmbH und Vorsitzender der BAG abR, Angelika Hilbert, Bereichsleiterin gfi gGmbH, Christine Wenzl, Beraterin Wirtschaft inklusiv bfz gGmbH, Manfred Otto-Albrecht, Projektleiter Wirtschaft inklusiv FAW gGmbH, Juliane Feneis, Abteilungsleiterin HR-Beratung & Service Witt-Gruppe, Christian Gabler, Berater Wirtschaft inklusiv bfz gGmbH

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