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Beruf mit Zukunft und Top-Absolvent*innen

München, 07.07.2021: Bayernweit 15 Abschlusszeugnisse mit guten bis sehr guten
Ergebnissen: Das ist die Bilanz der ersten hybriden Umschulung „zum*zur Kaufmann*frau im E-Commerce“ in den bfz – und damit zugleich der Startschuss für die nächste Runde.

Die Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) haben sich Anfang 2019 etwas getraut: Sie wollten Vorreiter sein und als erster Anbieter für den neuen Ausbildungsberuf „Kaufmann*frau im E-Commerce“ eine Umschulung im digitalen Format anbieten.

Das Experiment ist geglückt: Dank der qualifizierten Online-Dozent*innen,
Lernprozessbegleiter*innen sowie des konstruktiven Feedbacks der Umschüler*innen konnten Anfang Juni nach zwei Jahren bayernweit 15 Abschlusszeugnisse mit guten bis sehr guten Ergebnissen übergeben werden. Und es geht weiter: Den Kinderschuhen entwachsen, startet die Hybrid-Umschulung am 12. Juli in die dritte Runde. Anmeldungen sind aktuell noch an allen bfz-Standorten möglich. „Derzeit sind es bereits über 100 Teilnehmer*innen alleine in der Umschulung Kaufmann*frau im E-Commerce“, berichtet Susanne Mauser-Kick, zentrale Produktmanagerin für den Bereich Fort- und Weiterbildung.

Top-Absolvent Alexander Levin

Einer der aktuellen Absolventen ist der 30-jährige Alexander Levin aus Ingolstadt. Er nahm dort am ersten Umschulungs-Durchlauf von Januar 2019 bis Januar 2021 teil. Mit 89 Gesamtpunkten in der IHK-Abschlussprüfung darf er sich zu den Top-Absolvent*innen des neuen Ausbildungsberufs „Kaufmann*frau im E-Commerce“ zählen.

Nach seinem FOS-Abschluss, einer nicht beendeten Ausbildung als Kaufmann im Einzelhandel und jahrelanger Selbstständigkeit im Gütertransport und Güterhandel wollte Levin eigentlich Kaufmann für Büromanagement werden. Das erste Gespräch mit der Agentur für Arbeit Ingolstadt änderte jedoch alles: „Ich suchte nach einem Beruf mit echten Perspektiven, der noch besser zu meinen Potenzialen
im Bereich Handel und Internet passen sollte. Dabei stieß ich auf den Kaufmann im E-Commerce. Ich wusste: Das ist meins!“

Per Suchmaschine gelangte Levin auf die Standort-Website der bfz Ingolstadt, erhielt im Erstgespräch beim Bildungsträger bestes Feedback, stellte sich der psychologischen Untersuchung der Agentur für Arbeit und bekam das „Go“ für den Bildungsgutschein – 100 Prozent Förderung für die Umschulung zum Kaufmann im E-Commerce.

Zwei Jahre lernen, einen Berufsabschluss weiter

„In den Schulungs- und Lernphasen hatten meine Lernprozessbegleiterinnen und -begleiter sowie die Online-Dozierenden jederzeit ein offenes Ohr für mich“, berichtet Levin. „Während der fünf Blockpraktika konnte ich die Theorie um die nötige Praxis ergänzen. Mit steigendem Fortschritt der Umschulung wuchs auch die übertragene Verantwortung in den Praktikumsfirmen – und damit der Spaß an der Arbeit. Aus dem letzten Praktikum heraus konnte ich mir sogar einen Arbeitsplatz mit der gewünschten Teilzeitregelung sichern. Das macht mich schon stolz.“

Dass der erste Corona-Lockdown 2020 den Präsenz-Unterricht ins Stocken brachte, sei im ohnehin digitalen Lernformat kaum aufgefallen: „Wir sind von unseren Schulungsplätzen in den bfz Ingolstadt einfach ins Home-Office umgezogen“, sagt Levin. „Dank der geliehenen Laptops konnten wir ortsunabhängig ins virtuelle Klassenzimmer einsteigen. Diese Freiheit war natürlich super!“

Hybrides Lernen bleibt auch nach Corona aktuell

Die positiven Erfahrungen beeindruckten das bfz-Produktmanagement: „Auch nach dem Corona-Geschehen wird es möglich sein, an festen Lernplätzen vor Ort oder alternativ von zu Hause geschult zu werden“, erklärt Mauser-Kick. „Unsere Lernprozessbegleiter*innen am Standort stehen den Lernenden auch per Videokonferenz, Telefon und E-Mail zur Seite.“

Was empfiehlt Alexander Levin nach zwei Jahren Hybrid-Umschulung den Interessent*innen? „Lasst Euch in den bfz beraten – es gibt viele Möglichkeiten für einen Berufsabschluss. Neben technischem Verständnis und digitalen Grundkenntnissen sollte man für eine Qualifizierung im Online-Format vor allem Selbstdisziplin mitbringen.“

Ansprechpartner bbw-Unternehmenskommunikation
Peter Lehnert, Pressesprecher
Telefon: 089 44 108 228
E-Mail: peter.lehnert@bbw.de

Bildbeschreibung

Umschüler der ersten Stunde als Kaufmann im E-Commerce: Alexander Levin (links) erhält als einer der Jahrgangsbesten sein Ausbildungs-Zertifikat mit einem Geschenk von Joachim Simbeck, Standortleiter der bfz Ingolstadt (rechts).

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Das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. wurde 1969 von den Bayerischen Arbeitgeberverbänden gegründet und ist gemäß seiner Satzung im gesellschaftspolitischen Auftrag tätig. Die gemeinnützige Organisation ist heute eines der größten Bildungsunternehmen in Deutschland. Unter dem Dach des bbw e. V. sind 17 Bildungs-, Integrations- und Beratungsorganisationen mit mehr als 10.500 Mitarbeiter*innen tätig – vor allem in Bayern, aber auch bundesweit sowie international in 25 Ländern auf vier Kontinenten.

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Das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. wurde 1969 von den Bayerischen Arbeitgeberverbänden gegründet und ist gemäß seiner Satzung im gesellschaftspolitischen Auftrag tätig. Die gemeinnützige Organisation ist heute eines der größten Bildungsunternehmen in Deutschland. Unter dem Dach des bbw e. V. sind 17 Bildungs-, Integrations- und Beratungsorganisationen mit rund 10.000 Mitarbeiter*innen tätig – vor allem in Bayern, aber auch bundesweit sowie international in 25 Ländern auf vier Kontinenten. Das bbw bietet sowohl frühkindliche Betreuung, Aus- und Weiterbildung für öffentliche Auftraggeber und Unternehmen als auch ein Studium an der Hochschule der Bayerischen Wirtschaft. Zum Portfolio gehören zudem weitere Dienstleistungen wie Zeitarbeit und eine Transfergesellschaft.

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