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„Vorzeigemodell mit vielen Gewinnern“

Integration als Chance für bayerische Unternehmen: Absolventen der bfz-Maßnahme Praxis-Qualifizierung-Sprache erhalten Ausbildungsverträge.

22. August 2018. Zum zweiten Mal haben die Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) am Standort Lohr eine Maßnahme zur Qualifizierung von Geflüchteten angeboten. Von den 14 Teilnehmenden sind zum 1. März acht Personen in Einstiegsqualifizierung übernommen worden. Sieben davon haben nun ihre Ausbildungsverträge erhalten.

Der aktuellste Durchgang der bfz-Maßnahme Praxis-Qualifizierung-Sprache (PQS) fand zwischen August 2017 und März 2018 statt. Im Auftrag des Jobcenters Main-Spessart halfen die Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) am Standort Lohr, Menschen mit Fluchthintergrund auf eine Ausbildung bei WAREMA und Procter&Gamble vorzubereiten. Mit Kurtz Ersa war diesmal noch ein weiteres Unternehmen beteiligt. Die Maßnahme beinhaltet Lehrveranstaltungen mit berufsbezogenem Deutsch, sowie berufspraktische Übungen und Praktika. Letztere fanden zwischen November 2017 und Januar 2018 bei WAREMA, Procter&Gamble und Kurtz Ersa statt. Der Start einer neuen, dritten Auflage ist für September diesen Jahres geplant.

„Der PQS-Lehrgang zur Integration von Menschen mit Fluchterfahrung ist ein Vorzeigemodell mit vielen Gewinnern“, erklärt Christian Endres, Geschäftsführer der WAREMA Renkhoff SE. „Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten eine neue berufliche Perspektive. Die beteiligten Unternehmen setzen ein positives Zeichen, dass Integration tatsächlich gelingen kann, und leisten einen Beitrag zur Schließung der Fachkräftelücke.“

„Als stark wachsendes Unternehmen sind wir begeistert über die Chancen, die uns die Integration eröffnet“, resümiert Verena Bartschat, Personalleiterin bei Kurtz Ersa. „Offen gegenüber diesen neuen Möglichkeiten zu sein und Geflüchteten Ausbildungsplätze anzubieten, stellt für uns ein großes Potential in Zeiten des Fachkräftemangels dar.“

„Die Heranführung von Geflüchteten in Ausbildung, und anschließend in den Arbeitsmarkt, kann sehr wohl gelingen“, ergänzt Jürgen König, Geschäftsführer des Jobcenter Main-Spessart. „Sie ist jedoch kein Selbstläufer! Das ist das bisherige Fazit unseres gemeinsamen Projekts. Voraussetzung ist neben dem Engagement aller beteiligten Akteure auch eine konzeptionelle Vorgehensweise, die auf die spezifische Situation der Teilnehmenden Rücksicht nimmt. Hier werden die Flüchtlinge Schritt für Schritt an die Ausbildung herangeführt und auch später individuell betreut. Die bisherigen Erfahrungen und nicht zuletzt die Rückmeldungen aus den beteiligten Unternehmen sind überaus positiv und zeigen uns, dass der eingeschlagene Weg der richtige ist".


Absolventen der bfz-Maßnahme Praxis-Qualifizierung-Sprache erhalten Ausbildungsverträge beim Jobcenter Main-Spessart (Foto: privat).

Die Unternehmensgruppe des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft e. V.

Das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. wurde 1969 von den Bayerischen Arbeitgeberverbänden gegründet und ist gemäß seiner Satzung im gesellschaftspolitischen Auftrag tätig. Die gemeinnützige Organisation ist heute eines der größten Bildungsunternehmen in Deutschland. Unter dem Dach des bbw e. V. sind 17 Bildungs-, Integrations- und Beratungsorganisationen mit rund 10.500 Mitarbeiter*innen tätig – vor allem in Bayern, aber auch bundesweit sowie international in 25 Ländern auf vier Kontinenten. Das bbw bietet sowohl frühkindliche Betreuung, Aus- und Weiterbildung für öffentliche Auftraggeber und Unternehmen als auch ein Studium an der Hochschule der Bayerischen Wirtschaft. Zum Portfolio gehören zudem weitere Dienstleistungen wie Zeitarbeit und eine Transfergesellschaft.

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