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Preise für kreative Projekte

Neun bayerische Realschulen erhielten in München Auszeichnungen für ihr Engagement in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT). Das bbw war mit dabei.

Der Aufwand hat sich gelohnt: Acht bayerische Realschulen erhielten heute in München den MINT 21-Preis für verschiedene Projekte in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT). Die Staatliche Realschule Pfarrkirchen wurde mit einem Sonderpreis für ihr Projekt „Bestenförderung Physik“ ausgezeichnet.

In Bayern gibt es derzeit 71 MINT 21-Schulen. Ihr Ziel ist es, in besonderer Weise das Interesse ihrer Schülerinnen und Schüler an den MINT-Fächern zu fördern. Neun dieser Schulen konnten die Jury besonders überzeugen. Sie erhielten aus den Händen von Kultusminister Michael Piazolo, Dr. Christof Prechtl, dem stellvertretenden Hauptgeschäftsführer der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber bayme vbm und der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., und Josef Schelchshorn, Vorstandsmitglied im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) die mit je 500 Euro dotierten Preise.

Der Kultusminister freute sich über den Forschergeist an Realschulen: „Es ist schön, wenn junge Menschen auf spielerische Art und Weise die faszinierende Welt der MINT-Fächer entdecken und gleichzeitig noch fit für die Berufswahl gemacht werden.“ Die jungen Entdeckerinnen und Entdecker seien mit innovativen und mutigen Konzepten zu beeindruckenden Ergebnissen gekommen, so Piazolo. „Die heute ausgezeichneten Schülerinnen und Schüler können stolz auf ihre Leistung sein, denn sie sind es, die schon bald unsere Welt von morgen gestalten werden“, lobte er. Zeitgleich dankte er auch allen verantwortlichen Lehrkräften der MINT 21-Schulen, die Tag für Tag passgenaue Bildungsangebote bereitstellen, die Jugendlichen begabungsgerecht fördern und ihre Persönlichkeitsentwicklung voranbringen.

Josef Schelchshorn betonte stellvertretend für das bbw: „Praxisnahe Bildungsprojekte liegen dem bbw sehr am Herzen, denn sie schlagen Brücken zwischen den Schulen und der Wirtschaft. Deshalb führen wir schon seit Jahren eine Vielzahl von Maßnahmen durch, um junge Menschen für Technik zu begeistern. Das Ergebnis der MINT 21-Initiative sind eindrucksvolle und kreative Projekte, von denen in erster Linie die beteiligten Schülerinnen und Schüler sowie ihre Lehrkräfte profitieren.“

Ähnlich äußerte sich Dr. Christof Prechtl, der im Namen der vbw erklärte: „Die bayerische Wirtschaft sucht händeringend nach qualifizierten MINT-Nachwuchskräften. Deshalb benötigen wir schon in den Schulen Programme, die früh die Begeisterung junger Menschen für Technik wecken und fördern. Die MINT 21-Initiative an bayerischen Realschulen ist aus Sicht der Wirtschaft genau der richtige Ansatz, um die Begabungen der Jugendlichen früh zu erkennen und zu fördern und ihr Interesse für technische Berufe zu wecken. Denn die Perspektiven in diesem Bereich sind groß. So bietet zum Beispiel ein Arbeitsplatz in der Metall- und Elektro-Industrie eine hohe Vergütung und beste Karrierechancen. Die Erweiterung der Initiative um digitale Themen ist im Hinblick auf die Arbeitswelt 4.0 von zentraler Bedeutung.“



Überreichten die mit je 500 Euro dotierten Preise an die Schülerinnen und Schüler (von links): Josef Schelchshorn, Vorstandsmitglied im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw), Kultusminister Michael Piazolo und Dr. Christof Prechtl, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber bayme vbm und der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.

 



Die MINT 21-Preisträger 2018 sind die Staatlichen Realschule Bad Tölz, Beilngries, Ebrach, Hösbach, Kemnath, Landau, Mering, Wassertrüdingen. Mit einem Sonderpreis ausgezeichnet wurde die Staatliche Realschule Pfarrkirchen.

 

Die Initiative MINT 21

Die MINT 21-Initiative an bayerischen Realschulen ist ein gemeinsames Projekt des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft e. V. (bbw), den bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgebern bayme vbm und der vbw –Vereinigung der bayerischen Wirtschaft e. V. in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus.

Die ausgezeichneten Schulen gehören zu den derzeit 71 Netzwerkschulen der Initiative MINT 21. Diese wurde 2010 als Teil der Initiative Realschule 21 gestartet, um das besondere Profil der Schulart Realschule weiter zu schärfen und den Unterricht in den MINT-Fächern an bayerischen Realschulen weiterzuentwickeln. Ab dem Schuljahr 2018/2019 wurde die Initiative um weitere drei Jahre verlängert und gemäß ihrer neuen Schwerpunktsetzung in MINT 21 DIGITAL umbenannt.

 

Die Unternehmensgruppe des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft e. V.

Das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. wurde 1969 von den Bayerischen Arbeitgeberverbänden gegründet und ist gemäß seiner Satzung im gesellschaftspolitischen Auftrag tätig. Die gemeinnützige Organisation ist heute eines der größten Bildungsunternehmen in Deutschland. Unter dem Dach des bbw e. V. sind 17 Bildungs-, Integrations- und Beratungsorganisationen mit rund 10.000 Mitarbeiter*innen tätig – vor allem in Bayern, aber auch bundesweit sowie international in 25 Ländern auf vier Kontinenten. Das bbw bietet sowohl frühkindliche Betreuung, Aus- und Weiterbildung für öffentliche Auftraggeber und Unternehmen als auch ein Studium an der Hochschule der Bayerischen Wirtschaft. Zum Portfolio gehören zudem weitere Dienstleistungen wie Zeitarbeit und eine Transfergesellschaft.

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