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Passau: Mehr Platz für Bildung!

Kleingeld, eine Tageszeitung und ein Poster mit guten Wünschen für die Zukunft. Dies versenkten Bayerns Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer und bbw-Vorstandsvorsitzender Prof. Günther G. Goth mitsamt Zeitkapsel im Boden des neuen Gebäudes der Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) in Passau. Die Grundsteinlegung hatte symbolischen Charakter. Denn der Bau ist schon weit fortgeschritten und soll im Mai 2019 bezugsfertig sein.

Eng war es geworden am alten bfz-Standort in der Passauer Bahnhofstraße. Denn mit steigender, regionaler Nachfrage nach praxisnaher, beruflicher Aus- und Weiterbildung wuchsen auch organisatorischer Aufwand und Platzbedarf. So entstand der Plan für das neue bfz-Schulungsgebäude in der Äußeren Spitalhofstrasse, dessen symbolische Grundsteinlegung am 14. September stattfand. Auf drei Etagen entsteht eine Bildungsstätte mit 4.000 Quadratmetern. Mit dem neuen Haus will man zukünftig den Bedarf nach beruflicher Bildung bedienen und der regionalen Wirtschaft den Rücken stärken. Insgesamt fließen rund neun Millionen Euro in den Passauer Neubau.

„Moderne Weiterbildungseinrichtungen sind für die bayerische Wirtschaft wichtig. Eine bessere Qualifizierung sichert Arbeitsplätze und hilft, der demografischen Entwicklung und dem Fachkräftebedarf aktiv zu begegnen. Das bfz bereitet die Lernenden passgenau und wohnortsnah auf die Herausforderungen der Zukunft vor. Es ist für uns daher seit vielen Jahren ein wichtiger Partner in der beruflichen Bildung. Wir fördern deshalb den Neubau des bfz-Schulungsgebäudes in Passau mit Landesmitteln und mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung mit insgesamt 4,2 Millionen Euro. Damit setzen wir einen wichtigen regionalpolitischen Impuls“, sagte Bayerns Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer bei der Grundsteinlegung.

Prof. Günther G. Goth, bbw-Vorstandsvorsitzender, betonte: „Das Ziel unserer Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft lautet: Menschen in jeder Lebensphase eine passgenaue Aus- und Weiterbildung zu bieten, um somit Beschäftigungsfähigkeit zu erwerben, zu erhalten oder zu verbessern.“ Der Neubau in Passau unterstützt dieses Vorhaben. „Mit seinen acht Nebenstellen ist unser niederbayerischer Standort Partner für eine hochwertige berufliche Qualifizierung. Von unseren Angeboten profitieren Menschen, die sich weiterbilden möchten, und die Wirtschaftsunternehmen in Bayern gleichermaßen: Die Menschen, weil sie nicht allein gelassen, sondern aktiv auf die neuen Erfordernisse des sich stetig verändernden Arbeitsmarktes vorbereitet werden. Die Betriebe, weil sie – gerade in Zeiten des Fachkräftemangels – dennoch auf weiterqualifizierte Bewerber zurückgreifen können“, sagte Goth.

In Passau sind die bfz seit 1984 tätig. Zum lokalen Portfolio gehört auch eine Fachschule für Heilerziehungspflege und -hilfe. Diese sowie die bfz-Berufsorientierungsmaßnahmen für Jugendliche verbleiben am bisherigen Unternehmenssitz in der Passauer Bahnhofstraße.

 


Zur feierlichen Grundsteinlegung begrüßte das bfz Passau namhafte Gäste aus der Politik( v .l .n. r.):  bbw-Vorstandsvorsitzender Prof. Günther G. Goth, Passaus stellvertretender Landrat Raimund Kneidinger, Bayerns Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer, Passaus Oberbürgermeister Jürgen Dupper, Architekt Philipp Donath, Passaus bfz-Standortleiterin Michaela Riedl, sowie Passaus stellvertretenden Standortleiter Wolfgang Dietz (Fotos: Alois Kerber/bfz Passau).

 


Rund 40 Gäste folgten der Rede des Bayerischen Wirtschaftsministers im bfz-Rohbau.

 


Franz Josef Pschierer gemeinsam mit bfz-Kursteilnehmern und einem selbstgestalteten Plakat mit Wünschen für die Zukunft.

 


Zeitkapsel für die Zukunft: Prof. Günther G. Goth und Franz Josef Pschierer bei der symbolischen Grundsteinlegung.

 


„Ich hab` mal auf dem Bau gearbeitet“, sagte Franz Josef Pschierer und griff beherzt zur Schubkarre.

 


Der Neubau des bfz-Schulungsgebäudes in Passau wird vom Freistaat Bayern und der Europäischen Union aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

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