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Ministerin Merk besucht Deutschkurs

Wie funktioniert Integration? Dazu hat sich Dr. Beate Merk im bfz in Neu-Ulm am vergangenen Donnerstag selbst ein Bild gemacht.

19. März 2018. Staatsministerin Dr. Beate Merk (CSU) informierte sich am Donnerstag im Beruflichen Fortbildungszentrum (bfz) in Neu-Ulm zum Thema praktische Integration. Mit vor Ort waren Thomas Lösch, Mitglied der Geschäftsleitung des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e.V., Jürgen Adler, Leiter des bfz Donauwörth, Ulm, Aalen sowie Vertreter der Agentur für Arbeit, des Jobcenters und regionaler Unternehmen.

Am bfz-Standort betreuen 28 Mitarbeiter rund 120 Flüchtlinge aus elf Nationen. Mit zahlreichen Integrationsmaßnahmen bereiten sie sie auf den deutschen Arbeitsmarkt vor. Entscheidend für eine gelungene Integration, da waren sich alle einig, ist die Sprache. Im Unterrichtsraum des bfz traf Merk hierzu auf Teilnehmerinnen und Teilnehmer eines Deutschkurses. Unter ihnen: Abdulhamed Alali aus Syrien. Er will wieder als Maler arbeiten. Um einen Arbeitsplatz zu finden und auf Dauer in Deutschland leben zu können benötigt er das Sprachzertifikat B1. „Es ist frustrierend: Wenn ein Punkt fehlt, gibt es kein B1 und keine Arbeit“, sagte er.

Albert Schwarz, Personaler der Konrad Allgaier Spedition Neu-Ulm, berichtete von seinen Erfahrungen. Sie hätten mehrere Menschen mit Migrationshintergrund in der Spedition. „Es klappt im Allgemeinen sehr gut“, sagte er. Doch bei der Berufssprache benötigten die Geflüchteten oftmals Unterstützung. Auch Sonja Epple vom Landgasthof Hirsch in Finningen kennt das Problem. Seit August vergangenen Jahres macht dort ein junger Afghane die Ausbildung zum Hotelfachmann. „Das funktioniert super“, erzählte Epple. „Er hat den Beruf und die Dienstleistung verstanden und hat gute Chancen, voranzukommen.“ Deutsch spreche er sehr gut, stoße aber in der Berufsschule bei den Fachbegriffen an seine Grenzen.

Eine Lösung zur besseren Integration könnte sein, Schüler in gleichen Berufen und mit gleichen sprachlichen Herausforderungen zusammenzubringen, sagte Merk.
Klicken Sie hier und lesen sie den Artikel der Südwest Presse zum Besuch der Staatsministerin im bfz Neu-Ulm.
Zum Artikel der Zeitung Augsburger Allgemeine geht es hier.

Staatsministerin Dr. Beate Merk (sechste von rechts) im Beruflichen Fortbildungszentrum in Neu-Ulm. Gemeinsam mit Jürgen Adler, Leiter des bfz Donauwörth, Ulm, Aalen und Thomas Lösch, Mitglied der bbw-Geschäftsleitung (von links) besuchte sie einen Deutschkurs. Zweite von rechts: Lehrerin Joanna Laufersweiler-Grabon.

Die Unternehmensgruppe des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft e. V.

Als verlässlicher Partner der Wirtschaft stellt die Unternehmensgruppe des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft e. V. seit 50 Jahren branchenspezifische Lösungen bereit. Mit bedarfsgerechten Qualifizierungs- und Weiterbildungsangeboten und in zahlreichen Integrations-, Beratungs- und Vermittlungsaktivitäten begleitet die bbw-Gruppe Arbeitnehmer bei Qualifikation, Höherqualifikation, Arbeitsplatzsuche und -sicherung. Zu diesem Zweck unterhält sie ein Netzwerk aus 17 Bildungs- und Beratungsunternehmen, Personal- und Sozialdienstleistern mit über 10.500 Mitarbeitern bundesweit.

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