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Knapp 4,2 Millionen Euro für bfz Passau

Wirtschaftsministerin Ilse Aigner hat einen Förderbescheid an die Berufliche Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) gGmbH übergeben.

„Das Geld für den bfz-Neubau in Passau ist gut angelegt. In Bayern fehlen bereits heute rund 227.000 Fachkräfte, davon etwa 195.000 beruflich Qualifizierte. Gleichzeitig haben wir 12.000 unbesetzte Lehrstellen im Freistaat. Deswegen müssen wir weiter kräftig in die berufliche Aus- und Weiterbildung investieren“, sagt die Ministerin. Der Neubau mit 4.000 m² in innenstadtnaher Lage soll 2019 bezugsfertig sein. Damit kann das 1984 gegründete bfz Passau sein Angebotsspektrum, zu dem etwa Projekte für Langzeitarbeitslose, Berufsorientierung für Jugendliche oder Integrationsmaßnahmen für Flüchtlinge zählen, ausweiten, ohne dass es zu Qualitätseinbußen kommt.

Prof. Günther G. Goth, Vorsitzender des Vorstandes des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft e. V.: „Niederbayern ist stärker industriell geprägt als andere Regionen Bayerns. Der Mangel an Fachkräften ist hier besonders spürbar. Unternehmen werden zunehmend Mitarbeiter einstellen, die nicht von Anfang an alle erforderlichen Qualifikationen haben. Dazu zählen zum Beispiel Menschen mit Migrationshintergrund und Ältere, aber auch förderbedürftige Jugendliche, die nicht automatisch den Zugang zum Arbeitsmarkt haben. Dank der großzügigen Förderung aus Landes- und EU-Mitteln und unserer eigenen Investitionen können wir eine betriebsnahe Berufsvorbereitung und Weiterbildung sicherstellen.“

Das bfz sei ein wichtiger Baustein für die berufliche Qualifizierung, so die Ministerin. Aigner weiter: „Lebenslanges Lernen ist eine der zentralen Antworten auf den steigenden Fachkräftemangel. Dabei geht es auch darum, Auszubildende und Beschäftigte fit zu machen für die neuen Anforderungen der Arbeitswelt – etwa die Digitalisierung. Deswegen haben wir den ‚Pakt für Berufliche Bildung‘ geschlossen und werden im kommenden Jahr beispielsweise 10 Millionen Euro zusätzlich für die Bildungseinrichtungen der Wirtschaft bereitstellen.“

 

Insgesamt hat die Bayerische Staatsregierung im Zeitraum 2012 bis 2016 Mittel in Höhe von 142 Millionen Euro für die Förderung der überbetrieblichen Bildung zur Verfügung gestellt.

Foto: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie.

 

Logo Europäischer Fonds für regionale Entwicklung

Der Neubau des bfz-Schulungsgebäudes in Passau wird vom Freistaat Bayern und der Europäischen Union aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

Die Unternehmensgruppe des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft e. V.

Das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. wurde 1969 von den Bayerischen Arbeitgeberverbänden gegründet und ist gemäß seiner Satzung im gesellschaftspolitischen Auftrag tätig. Die gemeinnützige Organisation ist heute eines der größten Bildungsunternehmen in Deutschland. Unter dem Dach des bbw e. V. sind 17 Bildungs-, Integrations- und Beratungsorganisationen mit rund 10.500 Mitarbeiter*innen tätig – vor allem in Bayern, aber auch bundesweit sowie international in 25 Ländern auf vier Kontinenten. Das bbw bietet sowohl frühkindliche Betreuung, Aus- und Weiterbildung für öffentliche Auftraggeber und Unternehmen als auch ein Studium an der Hochschule der Bayerischen Wirtschaft. Zum Portfolio gehören zudem weitere Dienstleistungen wie Zeitarbeit und eine Transfergesellschaft.

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