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Digitales Lernen auf dem Vormarsch

Netzwerkpartner der Bildungsregion Altmühlfranken trafen sich zum Thema „Digitalisierung in der beruflichen Bildung“ im bfz Westmittelfranken.

Die berufliche Bildung verändert sich durch die Digitalisierung. Am Standort Westmittelfranken zeigten die Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) den Netzwerkpartnern der Bildungsregion Altmühlfranken verschiedene Wege auf.

Höhepunkt der Veranstaltung war der Vortrag des bfz-Bereichsleiters für Digitales, Wilfried Berg. Er legte dar, welche technologischen Veränderungen in der beruflichen Bildung bereits zum Tragen kommen und welche Entwicklungen derzeit stattfinden.

Während der Seminarmarkt stagniert, expandiert das digitale Lernen um jährlich 20 Prozent. Mobiles Lernen und das sogenannte „Blended Learning“ – eine Methodik zwischen selbständigem Lernen und Arbeiten im virtuellen Klassenzimmer – sind  nach Einschätzung von Berg die aktuell aussichtsreichsten Lernformen. Am bfz-Standort Westmittelfranken gibt es bereits SAP-Schulungen im „Blended Learning“-Format.

Wilfried Berg geht davon aus, dass in fünf Jahren 80 bis 100 Prozent der Bildungsangebote der bfz digital geprägt sein werden. Besonders lernschwächere Personen können nach Ansicht des bfz-Experten von der Digitalisierung profitieren. Dies sei „als große Chance zu werten.“ Durch den Einsatz digitaler Lernangebote könne viel stärker auf die Bedürfnisse, Neigungen und Interessen jedes Einzelnen eingegangen werden. „So gelingt ein zielgerichtetes Lernen.“ Die Rolle des klassischen Lehrers an den bfz hat sich teilweise bereits zum „Lernprozessbegleiter“ gewandelt.

Natürlich kamen während des lebhaften Vortrags auch Herausforderungen und Probleme zur Sprache: Investitionen in die technische Ausstattung, Breitbandversorgung, Datensicherheit und Datenschutz gehörten zu den Schlagworten. Greta Weisenseel von der Zukunftsinitiative altmühlfranken zog nach dem Abend eine positive Bilanz: „Die Digitalisierung bietet gerade für den ländlichen Raum Vorteile, da das Bildungsangebot nicht mehr zwingend standortabhängig ist. Vielfältige Weiterbildungsmaßnahmen können unabhängig von einer Mindestteilnehmerzahl oder einer kilometerlangen Anreise angeboten werden.“

  

   
„Während der Seminarmarkt stagniert, expandiert das digitale Lernen um jährlich 20 Prozent.“ Wilfried Berg, Bereichsleiter für Digitales, sprach am bfz-Standort Westmittelfranken zur Digitalisierung in der beruflichen Bildung.

   

Hintergrundinformationen zum Veranstalter:

Seit über 30 Jahren bieten die Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft am Standort Westmittelfranken Möglichkeiten für die berufliche Orientierung, Qualifizierung und Weiterbildung. Insgesamt arbeiten 340 Mitarbeiter am Standort. Die bfz bieten bereits seit einigen Jahren „Blended Learning“ und „E-Learning“ an.

Kontakt:
bfz Westmittelfranken
Rettistraße 56
91522 Ansbach

Telefon: 0981 48890-0
info-wem@bfz.de

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