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Anerkennungsberatung in Bayern

Die Gleichstellung von beruflichen Abschlüssen aus dem Ausland lohnt sich. Das bfz hat fünf zusätzliche Beratungsstellen in Bayern eingerichtet.

Die Gleichstellung von beruflichen Abschlüssen aus dem Ausland lohnt sich. Dies geht aus dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) veröffentlichten Bericht zum Anerkennungsgesetz 2017 hervor. Das bfz hat fünf zusätzliche Beratungsstellen in Bayern eingerichtet.

Zahlreiche gut ausgebildete Zuwanderer und Geflüchtete arbeiten in Deutschland als Helfer. Häufiger Grund: Es fehlt die Anerkennung ihres ausländischen Abschlusses. Dass sich diese lohnt, belegt der BMBF-Bericht zum Anerkennungsgesetz 2017.

Personen, die ihre ausländische Qualifikation hierzulande anerkennen lassen, profitieren mehrfach: Laut des Berichtes sind sie insgesamt häufiger, längerfristig sowie in höheren Positionen und ihren Qualifikationen entsprechender beschäftigt. Auch finanziell macht sich das Verfahren bezahlt. Das monatliche Brutto-Einkommen ist nach erfolgreichem Antrag um durchschnittlich 1.000 Euro höher –  ein Anstieg um rund 40 Prozent. Aber auch Arbeitgeber profitieren von der Anerkennung: Sie erhalten auf diese Weise eine wertvolle Hilfe bei der Einschätzung von Berufsabschlüssen ausländischer Bewerberinnen und Bewerber.

In Bayern werden die Antragsteller von den Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) unterstützt. Gefördert vom bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration hat das bfz fünf neue Anerkennungsberatungsstellen in Ingolstadt, Bamberg, Landshut, Regensburg und Würzburg eingerichtet und damit das Angebot zur Anerkennungsberatung in Bayern flächendeckend ausgebaut. „Dies ist ein wichtiger Schritt, denn die Nachfrage ist groß. Zwar gab es in Bayern bereits drei Anlaufstellen. Mit den fünf weiteren Standorten sind wir nun deutlich näher an den Ratsuchenden“, sagt Kristin Hecker, Projektkoordinatorin bei der bfz Bildungsforschung.

2017 führte das bfz rund 3.000 Beratungen durch.

Nach dem erfolgreichen ersten Jahr wurde die „Anerkennungsberatung in Bayern“ inzwischen um zwei Jahre bis Ende August 2019 verlängert.

Pressekontakt
bfz Bildungsforschung
Kristin Hecker, Projektkoordinatorin
Rollnerstraße 14
90408 Nürnberg
Telefon: 0911 27779 67
E-Mail: kristin.hecker@f-bb.de 

In der bfz Bildungsforschung und dem Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) werden Modellversuche und Forschungsprojekte zur beruflichen Aus- und Weiterbildung durchgeführt. Die dort gewonnenen Erkenntnisse tragen wesentlich zur Modernisierung des deutschen und europäischen Bildungssystems bei.

Die Unternehmensgruppe des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft e. V.

Das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. wurde 1969 von den Bayerischen Arbeitgeberverbänden gegründet und ist gemäß seiner Satzung im gesellschaftspolitischen Auftrag tätig. Die gemeinnützige Organisation ist heute eines der größten Bildungsunternehmen in Deutschland. Unter dem Dach des bbw e. V. sind 17 Bildungs-, Integrations- und Beratungsorganisationen mit rund 10.000 Mitarbeiter*innen tätig – vor allem in Bayern, aber auch bundesweit sowie international in 25 Ländern auf vier Kontinenten. Das bbw bietet sowohl frühkindliche Betreuung, Aus- und Weiterbildung für öffentliche Auftraggeber und Unternehmen als auch ein Studium an der Hochschule der Bayerischen Wirtschaft. Zum Portfolio gehören zudem weitere Dienstleistungen wie Zeitarbeit und eine Transfergesellschaft.

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