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Acht bayerische Realschulen mit MINT21-Preis 2017 ausgezeichnet

„Junge Menschen für Naturwissenschaften und Technik begeistern.“

Acht bayerische Realschulen erhielten heute in München den „MINT21-Preis“ für Projekte in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT). Eine Realschule wurde mit dem „MINT21-Sonderpreis“ für ihr jahrgangsstufenübergreifendes Gesamtkonzept ausgezeichnet. Die Schulen wollen in besonderer Weise das Interesse ihrer Schülerinnen und Schüler an den MINT-Fächern fördern. Ministerialdirektor Herbert Püls, Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. sowie der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber bayme vbm, und Prof. Günther G. Goth, Vorstandsvorsitzender des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. überreichten den Schulen die mit je 500 Euro dotierten Preise.

Ministerialdirektor Herbert Püls zeigte sich beeindruckt von den kreativen Projekten: „Die Schulen haben überzeugende Konzepte entwickelt, um Schülerinnen und Schüler für Naturwissenschaften und Technik zu begeistern. Es ist wichtig, sie frühzeitig an die MINT-Fächer heranzuführen und nachhaltiges Interesse zu wecken. Wir brauchen gut ausgebildete Fachkräfte in den MINT-Berufen. Für die jungen Menschen eröffnen sich hier sehr gute Zukunftschancen.“

vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt erklärte: „Die bayerische Wirtschaft braucht qualifizierte MINT-Nachwuchskräfte. Deshalb benötigen wir schon in den Schulen Programme, die früh die Begeisterung junger Menschen für Technik fördern. Die MINT21-Initiative an bayerischen Realschulen ist aus Sicht der Wirtschaft genau der richtige Ansatz, um die Begabungen der Jugendlichen früh zu erkennen und zu fördern und ihr Interesse für technische Berufe zu wecken. Denn die Arbeitsmarktchancen in diesem Bereich sind groß. So bietet zum Beispiel ein Arbeitsplatz in der Metall- und Elektroindustrie eine hohe Vergütung und beste Karrieremöglichkeiten.“

Prof. Günther G. Goth betonte: „Das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft fördert mit zahlreichen Projekten die soziale, berufliche und ökonomische Bildung. Mit der MINT21-Initiative an Bayerischen Realschulen schaffen wir den Brückenschlag zwischen Schule und Wirtschaft. Zum einen trägt die Initiative dazu bei, die Kreativität der Schulen vor Ort zu stärken. Zum anderen profitieren von dem Wissens-Transfer sowohl die beteiligten Lehrkräfte und Schüler als auch andere Schulen, die ihre MINT-Kompetenzen weiterentwickeln möchten.“

Die Initiative MINT21
Die ausgezeichneten Schulen gehören zu den derzeit 70 Netzwerkschulen der Initiative MINT21. Diese wurde 2010 als Teil der Initiative Realschule 21 gestartet, um das besondere Profil der Schulart Realschule weiter zu schärfen und den Unterricht in den MINT-Fächern an bayerischen Realschulen weiterzuentwickeln. Ziel der Initiative MINT21 ist es, die Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler im MINT-Bereich zu stärken und sie so sowohl auf anspruchsvolle Berufsausbildungen als auch auf die schulische Weiterbildung bis hin zur Hochschulreife noch besser vorzubereiten. Mit dem „MINT²¹-Preis“ werden Realschulen ausgezeichnet, die mit besonderen Projekten naturwissenschaftlich-technische Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler fördern. Die MINT21-Initiative an bayerischen Realschulen ist ein gemeinsames Projekt von den bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgebern bayme vbm, der vbw –Vereinigung der bayerischen Wirtschaft e. V. und dem Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. (bbw) in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst.

Prof. Günther G. Goth bei der Preisverleihung.

 

Die Unternehmensgruppe des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft e. V.

Das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. wurde 1969 von den Bayerischen Arbeitgeberverbänden gegründet und ist gemäß seiner Satzung im gesellschaftspolitischen Auftrag tätig. Die gemeinnützige Organisation ist heute eines der größten Bildungsunternehmen in Deutschland. Unter dem Dach des bbw e. V. sind 17 Bildungs-, Integrations- und Beratungsorganisationen mit rund 10.000 Mitarbeiter*innen tätig – vor allem in Bayern, aber auch bundesweit sowie international in 25 Ländern auf vier Kontinenten. Das bbw bietet sowohl frühkindliche Betreuung, Aus- und Weiterbildung für öffentliche Auftraggeber und Unternehmen als auch ein Studium an der Hochschule der Bayerischen Wirtschaft. Zum Portfolio gehören zudem weitere Dienstleistungen wie Zeitarbeit und eine Transfergesellschaft.

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