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Ab an die Werkbank!

Mit jedem neuen Handgriff ist sie gewachsen: ihre Begeisterung für Technik. 20 Schülerinnen waren beim Mädchen für Technik-Camp des bbw bei der Robert Bosch GmbH mit dabei.

Die Teilnehmerinnen der Mädchen für Technik-Camps lernen letztlich nicht nur Berufe wie Industriemechanikerin und Elektronikerin für Automatisierungstechnik kennen, sondern erhalten auch einen realistischen Einblick in die Arbeitswelt. Selbstständig fertigten sie bei der Robert Bosch GmbH ein elektronisches Musikinstrument, das Theremin, an. Ausbilder und Azubis standen beim Fräsen, Löten und Bohren mit fachmännischen Tipps zur Seite. Ihre fertigen Arbeiten präsentierten die Teilnehmerinnen Ende August ihren Eltern, Unternehmensvertretern und weiteren Gästen.

Anlässlich des Camps sagte Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der bayerischen Metall- und Arbeitgeberverbände bayme vbm, die das Angebot ideell und finanziell unterstützen: „Um im internationalen Wettbewerb weiterhin einen Spitzenplatz einzunehmen, brauchen die bayerischen Unternehmen auch in Zukunft hochqualifizierte Nachwuchskräfte. Die bayerischen Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektroindustrie setzen sich aktiv dafür ein, den Anteil von derzeit rund 25 Prozent an weiblichen Beschäftigten zu steigern. Deshalb
engagieren wir uns seit Jahren für Projekte wie die Mädchen für Technik-Camps, die Schülerinnen frühzeitig Technik-Berufe näherbringen.“

Schülerinnen für Technik, Digitalisierung und Naturwissenschaften zu begeistern – das sei auch ein Leitmotiv des Projektträgers bbw, bekräftigte Prof. Günther G. Goth, bbw-Vorstandsvorsitzender: „Das gelingt uns mit differenzierten, kreativen und nachhaltigen Konzepten, die Mädchen technische Berufe hautnah erleben lassen.“ Seine Bilanz: „In den letzten 16 Jahren beteiligten sich bayernweit über 3500 Schülerinnen in über 250 Technik-Camps. Viele von ihnen haben mittlerweile in technischen Berufen erfolgreich Fuß gefasst.“

Dr. Bernhard Schwab, Amtschef im bayerischen Wirtschaftsministerium: „Wir fördern das Projekt seit Jahren, da wir insbesondere Mädchen und junge Frauen für MINT-Berufe – also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik –gewinnen wollen! Die Initiative ist eine hervorragende Möglichkeit für Schülerinnen, Berufe kennenzulernen, die sonst bei den Mädchen vielleicht nicht so im Fokus des Interesses stehen. In den technischen Berufen fehlen
Fachkräfte, sie bieten hervorragende Karrierechancen.“

„Auch wir bei Bosch in Ansbach sind von der Initiative Mädchen für Technik-Camp überzeugt“, so Steffen Dick, kaufmännischer Werkleiter der Robert Bosch GmbH am Standort Ansbach, „Wir waren dieses Jahr bereits zum elften Mal als Kooperationspartner dabei und freuen uns, dadurch bereits über 200 Mädchen einen Einblick in die technischen Berufe wie Industriemechanikerin oder Elektronikerin ermöglicht zu haben. Wir wollen sie dafür begeistern und so den  Frauenanteil in technischen Berufen steigern, denn gemischte Teams bringen die besten Ergebnisse.“


Die Mädchen für Technik-Camps sind eines von 16 Angeboten und Projekten der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern 4.0. Projektträger ist das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. (bbw). Hauptanliegen: Kinder und Jugendliche für Technik zu begeistern. Auch in diesem Jahr tauchen wieder mehr als 200 Schülerinnen in insgesamt 15 Camps in die Welt der Technik ein.
Das Angebot ist bis auf die An- und Abreise kostenfrei.


Weitere Informationen zu den Camps gibt es unter www.tezba.de, bei
facebook.com/technikzukunftinbayern4.0 oder bei Youtube.de unter #mycampstory.


Beim Gastgeber Bosch erhielten 20 Teilnehmerinnen im Alter von zwölf bis 14 Jahren Einblicke in technische Berufe. Insgesamt gibt es 2018 15 Mädchen für Technik-Camps – organisiert vom bbw (Foto: Robert Bosch GmbH).

 


Technik zum Anfassen: Prof. Günther G. Goth (Vorstandsvorsitzender des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft, rechts) und Dr. Bernhard Schwab (Amtschef im bayerischen Wirtschaftsministerium, links) begutachten das selbstgefertigte Musikinstrument (Foto: bbw).

 


Nicht nur die Teilnehmerinnen, auch ihre Familien waren von der Technik begeistert (Foto: Robert Bosch GmbH).

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