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10 Jahre MINT²¹ an der Realschule

Naturwissenschaften und Technik am Puls der Zeit: Das Erfolgsmodell MINT²¹ – inzwischen MINT²¹Digital – feiert seinen 10. Geburtstag.

Der Erfolg der MINT21-Initiative ist auch eine Erfolgsgeschichte der bayerischen Realschulen. In einem – pandemiebedingt vor allem virtuellen – Festakt ließen die Vertreter von Schulen, Wirtschaft und Kultusministerium nun die vergangenen Jahre Revue passieren. Ministerialdirigent Adolf Schicker, Abteilungsleiter im bayerischen Kultusministerium, blickt zurück: „MINT21 war und ist stets am Puls der Zeit, hat gesellschaftliche Themen aufgegriffen und sich sowohl bei der Zahl der teilnehmenden Schulen als auch inhaltlich weiterentwickelt. So kamen zum naturwissenschaftlichen Experimentieren zunehmend digitale Komponenten hinzu. Die Kernthemen von MINT21 aber blieben dabei unverändert: Jungen und insbesondere auch Mädchen für Themen der Naturwissenschaften und der Technik zu begeistern. Besondere Highlights dieser Zeit waren dabei sicherlich die Bayerische Robotik-Meisterschaft an Realschulen oder die jährliche Verleihung der MINT21-Preise. Ein ganz entscheidender Faktor in diesen Jahren war das Zusammenwirken der gesamten Realschulgemeinschaft, zu dem auch die  Verbände brlv und LEV-RS ihren Teil beigetragen haben.“  

Die Jubiläumsveranstaltung gab dann sogleich einen umfassenden Einblick in die Ziele und Inhalte der Initiative. Im Mittelpunkt standen neben Interviewrunden mit Partnern und Förderern vor allem die Schülerinnen und Schüler. Stellvertretend für die 78 MINT21-Netzwerkschulen in Bayern präsentierten die Staatlichen Realschulen aus Altötting, Nabburg, Erlangen I, Riedenburg, Neu-Ulm Pfuhl, Coburg II und Haßfurt als auch die Knabenrealschule Rebdorf in Videoeinspielungen eindrucksvoll schuleigene Projekte.

Wichtige Partner und Förderer der Initiative sind die vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. und das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw).

Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V.: „Die bayerische Wirtschaft braucht trotz und gerade wegen der derzeitigen schwierigen Wirtschaftslage weiterhin qualifizierte MINT-Nachwuchskräfte. Wir müssen bei jungen Menschen frühzeitig in den Schulen Begeisterung für Technik wecken. Hier setzt die MINT21-Initiative in den bayerischen Realschulen an. Aus Sicht der Wirtschaft ist das genau der richtige Ansatz und wir gratulieren zu 10 Jahren erfolgreicher Arbeit. Denn die Perspektiven im MINT-Bereich sind richtig gut, ein Arbeitsplatz zum Beispiel in der bayerischen Metall- und Elektro-Industrie bietet mit dualer Ausbildung und Studium beste Karrierechancen.“

Hubert Schurkus, bbw-Vorstandsvorsitzender unterstrich: „Einer der Gründungsgedanken des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft vor 52 Jahren lautete, das ökonomische Wissen der jungen Generation zu fördern. Die MINT21DIGITAL-Initiative ist dafür ein Paradebeispiel: Sie stärkt zunächst die Gestaltungsmöglichkeiten der Schulen selbst. Die Lehrkräfte erhalten großen Freiraum, um für ihre Klassen passgenaue MINT-Projekte zu entwickeln. Davon profitieren wiederum die Schülerinnen und Schüler, da sie sich spielerisch und trotzdem praxisnah mit mathematisch-naturwissenschaftlichen Themen beschäftigen.“

Blick in die Zukunft

Aus der Initiative MINT21 ist mittlerweile MINT21DIGITAL geworden. So sollen in den nächsten drei Jahren Themen im Mittelpunkt stehen, die sich als wichtige gesellschaftliche Trends herauskristallisieren und durch die Corona-Pandemie noch einmal verstärkt wurden. „Beispiele hierfür können eine stärkere technische Allgemeinbildung, digitale Lernmöglichkeiten, neue Apps oder auch die Überprüfung von Aussagen auf deren Wahrheitsgehalt sein. Wichtig für uns ist: Wir wollen mit der Initiative auch weiterhin den Nerv der jungen Generation treffen und damit einmal mehr zeigen, wie innovativ und zeitgemäß die bayerischen Realschulen sind“, erklärt Adolf Schicker.

Erfolgsprojekt dank starker Partner

Gleichzeitig nutzte er die Gelegenheit, um sich ausdrücklich bei den Projektpartnern von vbw und bbw zu bedanken: „Sie haben auch in der durch die Pandemie bedingten besonders schwierigen wirtschaftlichen Phase zu unserer Kooperation gestanden und sich zu einer Fortsetzung der Initiative MINT21DIGITAL entschlossen. Ich weiß, dass das keine Selbstverständlichkeit ist und verdient unsere absolute Hochachtung.“

Die Initiative MINT21

Die Initiative MINT21 wurde als Teil der Initiative Realschule 21 gestartet, um das besondere Bildungsangebot dieser Schulart weiter zu entwickeln. Ziel der Initiative ist es, die Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler im MINT-Bereich zu stärken und sie so sowohl auf anspruchsvolle Berufsausbildungen als auch auf die schulische Weiterbildung bis hin zur Hochschulreife noch besser vorzubereiten. Innerhalb von regionalen Realschulnetzwerken (bayernweit insgesamt 78 Realschulen) werden dabei in allen Aufsichtsbezirken neue Ansätze der Förderung in den mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Fächern erprobt und eingeführt. Ein weiterer Aspekt ist die Förderung besonders von Mädchen, denn deren Begabungen in den MINT-Fächern werden vielfach noch zu wenig ausgeschöpft. Die Initiative MINT21DIGITAL wird in partnerschaftlicher Kooperation von vbw (Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft), bbw (Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft) und dem Staatsministerium für Unterricht und Kultus durchgeführt. Um die Erfahrungen auch für andere Schulen zugänglich zu machen, stehen diese in Auswahl in einer Datenbank unter www.realschule.bayern.de im Bereich „MINT21“ zur Verfügung. Dort können auch Arbeitsmaterialien heruntergeladen werden.

 


Moderiert wurde die Veranstaltung von Andrea Haidu und dem stellvertretenden Geschäftsführer des bbw e. V., Michael Mötter. (Foto: Tobias Hase)

10 Jahre MINT21 (v.l.n.r.): Der bbw-Vorstandsvorsitzende Hubert Schurkus blickte gemeinsam mit Bertram Brossardt (Hauptgeschäftsführer der vbw), Adolf Schicker (Abteilungsleiter im bayerischen Kultusministerium) und Moderatorin Andrea Haidu auf das letzte Jahrzehnt zurück. (Foto: Tobias Hase)

Auch Schülerinnen und Schüler der MINT21-Netzwerkschulen nahmen an den Feierlichkeiten teil und stellten ihre Projekte vor. (Foto: Tobias Hase)

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Das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. wurde 1969 von den Bayerischen Arbeitgeberverbänden gegründet und ist gemäß seiner Satzung im gesellschaftspolitischen Auftrag tätig. Die gemeinnützige Organisation ist heute eines der größten Bildungsunternehmen in Deutschland. Unter dem Dach des bbw e. V. sind 17 Bildungs-, Integrations- und Beratungsorganisationen mit rund 10.000 Mitarbeiter*innen tätig – vor allem in Bayern, aber auch bundesweit sowie international in 25 Ländern auf vier Kontinenten. Das bbw bietet sowohl frühkindliche Betreuung, Aus- und Weiterbildung für öffentliche Auftraggeber und Unternehmen als auch ein Studium an der Hochschule der Bayerischen Wirtschaft. Zum Portfolio gehören zudem weitere Dienstleistungen wie Zeitarbeit und eine Transfergesellschaft.

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