Schülerinnen präsentieren Staatssekretärin Hessel selbstentwickelte Wälzlager beim „Forscherinnen-Camp“ an der Hochschule Würzburg-Schweinfurt und bei SKF

Würzburg/Schweinfurt/München, 05.08.2011: Was macht ein Ingenieurstudium aus? Welche Zukunftsperspektiven hat eine Ingenieurin? Und überhaupt – was machen Ingenieure den ganzen Tag? Mit solchen Fragen beschäftigten sich zwölf Mädchen aus ganz Bayern im „Forscherinnen-Camp“ an der Hochschule Würzburg-Schweinfurt und bei der Schweinfurter SKF GmbH. Bei diesem Projekt, das das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. in Kooperation mit Unternehmen, Universitäten und Hochschulen veranstaltete, hatten die Gymnasiastinnen und Fachoberschülerinnen aus ganz Bayern fünf Tage Zeit, energieeffiziente Wälzlager zu entwickeln. Dabei sollte die Reibung der zueinander beweglichen Körper, die u. a. in vielen Produktionsprozessen, bei Kraftfahrzeugen oder Sportgeräten der Aufhängung von Achsen dienen, minimiert werden. Fachlich begleitet wurden sie dabei von Professoren und Dozenten der Hochschule Würzburg-Schweinfurt sowie von einem Projektteam der SKF GmbH.

Ihre Lösungsansätze präsentierten die Teilnehmerinnen am letzten Camp-Tag ihren Eltern und vielen Ehrengästen, darunter auch Staatssekretärin Katja Hessel vom Bayerischen Wirtschaftsministerium und Förderer des Projekts – Michael Bischof, Geschäftsführer der Geschäftsstelle der Arbeitgeberverbände bayme vbm Unterfranken, die das Bildungsprojekt finanziell und ideell unterstützen – sowie Herbert Loebe, dem Hauptgeschäftsführer des bbw.

Katja Hessel betonte, dass Projekte wie die „Forscherinnen-Camps“ helfen, nachhaltige Innovationsfähigkeit am Standort Bayern zu gewährleisten: „Hier bauen Mädchen etwaige Vorurteile bezüglich Frauen und Technik ab. Das ist wichtig, denn trotz hervorragender Schulabschlüsse entscheiden sich aktuell zu wenig junge Frauen für eine Karriere im technischen Bereich.“ Michael Bischof würdigte das Engagement der Mitgliedsunternehmen wie der SKF GmbH bei diesem Bildungsangebot: „Sie haben seit dem Projektstart im Jahr 2007 rund 400 Jungforscherinnen in 34 Camps die Möglichkeit gegeben, ihr technisches Talent zu entdecken, und ihnen Einblicke in den Arbeitsalltag gewährt.“ In Zeiten des Fachkräftemangels, so Bischof, müsste man vor allem auch bei jungen Frauen für technische Studiengänge verstärkt werben. Von Seiten des Projektträgers Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. betonte man, dass von Angeboten wie diesen die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Bayern abhängt. „Entscheidend ist, dass wir Kinder und Jugendliche Technik und Naturwissenschaft erleben lassen“, sagte Herbert Loebe, Hauptgeschäftsführer des bbw. „Mit praxisnahen, kreativen und nachhaltigen Angeboten wie den Forscherinnen-Camps stellen wir hierfür die richtigen Weichen.“

An den Forscherinnen-Camps, die 2007 gestartet sind, beteiligen sich in diesem Jahr neun Unternehmen aus ganz Bayern in enger Zusammenarbeit mit namhaften Hochschulen und Universitäten. Die Camps sind – bis auf die Kosten für An- und Abreise – für die Mädchen kostenlos und sehr beliebt. Die Termine und Kooperationspartner für die Camps in den Herbstferien finden Sie auf der Homepage von „Technik – Zukunft in Bayern?!“ unter Externer Link: www.tezba.de.

 

Foto: Schülerinnen präsentieren bbw-Hauptgeschäftsführer Herbert Loebe ihre Wälzlager.

Schülerinnen präsentieren bbw-Hauptgeschäftsführer Herbert Loebe ihre Wälzlager.

 

Foto: Katja Hessel,  bayerische Wirtschaftsstaatssekretärin, Michael Bischof, Geschäftsführer der Geschäftsstelle der Arbeitgeberverbände bayme vbm Unterfranken, Herbert Loebe, Hauptgeschäftsführer des bbw, inmitten der Camp-Teilnehmerinnen

Katja Hessel, bayerische Wirtschaftsstaatssekretärin, Michael Bischof,
Geschäftsführer der Geschäftsstelle der Arbeitgeberverbände bayme vbm Unterfranken,
und Herbert Loebe, bbw-Hauptgeschäftsführer, inmitten der Camp-Teilnehmerinnen.

 

Über „Technik – Zukunft in Bayern?!“
Die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber bayme vbm engagieren sich für die Nachwuchssicherung im technischen Bereich und treten als Hauptsponsoren für die Bildungsinitiative „Technik – Zukunft in Bayern?!“ ein. Mit zahlreichen Projekten soll bei Kindern und Jugendlichen, insbesondere bei Mädchen, schon früh Interesse für technische und naturwissenschaftliche Zusammenhänge geweckt werden. Träger der Initiative ist das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. (bbw). Das Bayerische Wirtschaftsministerium fördert zudem die Projekte für Mädchen und junge Frauen. Die Schirmherrschaft hat Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil übernommen.

 

 

Projektleitung „Forscherinnen-Camps“:

Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V.
Tina Koch
Telefon 089 44108-141
E-Mail: E-Mail an: koch.tina@bbw.de

Internet: Externer Link: www.tezba.de

 

 

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