90 Prozent der ehemaligen Münchner BenQ-Mitarbeiter haben wieder Arbeit

TRAIN Transfer und Integration GmbH zieht positive Bilanz ihrer Beratungs-, Qualifizierungs- und Vermittlungsarbeit.

München, 27. Juni 2008: Durch die Insolvenz von BenQ Mobile hatten im Herbst 2006 gut 3.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer an drei Standorten in Deutschland ihre Arbeit verloren. Um ihnen den beruflichen Umstieg zu erleichtern, wurden Transfergesellschaften eingerichtet, in denen Beratung, Qualifizierung, Existenzgründungsberatung und Vermittlung angeboten werden. Diese Aufgaben übernahm für die Mitarbeiter in München die TRAIN Transfer und Integration GmbH. Finanziert wurde die Transfergesellschaft für die Dauer von Januar bis Dezember 2007 vom Insolvenzverwalter, der Siemens AG, der Bundesagentur für Arbeit und dem Freistaat Bayern.

Insgesamt traten 772 Mitarbeiter in die Transfergesellschaft ein. Betreut wurden sie von der TRAIN in enger Zusammenarbeit mit dem Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) gGmbH und mit Unterstützung durch den VBM – Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie e. V. sowie BayME – Bayerischer Unternehmensverband Metall und Elektro e. V.

TRAIN-Geschäftsführer Gerhard Ubl freut sich über die positive Bilanz, die er nach Abschluss der Transfergesellschaft ziehen kann: „Zum 31. Mai 2008 waren ca. 90 Prozent wieder in Arbeit bzw. haben sich selbständig gemacht. Davon haben mit unserer Hilfe auch fast 30 Personen weltweit einen neuen Job gefunden.“

Auch die betreuten ehemaligen BenQ-Mitarbeiter sind zufrieden. Clair Hung aus München zog eine positive Bilanz: „Die Unterstützung durch die TRAIN half uns allen, unsere Möglichkeiten zu erkennen sowie unsere Kenntnisse zu verbessern und neue Fähigkeiten zu erlernen. Ich weiß auch von vielen meiner ehemaligen Kollegen, dass sie neue Perspektiven für ihre berufliche Zukunft gefunden haben.“

Der Betreuungsschwerpunkt der TRAIN lag zwar in München. Über 50 Mitarbeiter wurden aber auch an 17 weiteren Standorten bundesweit betreut. Jörg Dunzel aus Berlin äußerte sich ebenfalls positiv: „Ich bedanke mich herzlich für die Aktivitäten, die mir im Rahmen der Beschäftigung bei der TRAIN ermöglicht wurden. Ein großes Lob vor allem auch für die Möglichkeit der regionalen Betreuung.“

Parallel zur Transfergesellschaft gab es ab Oktober 2007 zusätzliche Hilfen über den Europäischen Fonds zur Anpassung an die Globalisierung (EGF). Durch diese Finanzierung konnten die Dienstleistungen innerhalb der Transfergesellschaft verstärkt werden. Vor allem konnten aber auch nach dem Ende der Transfergesellschaft, also ab 01. Januar bis 31. Mai 2008, Mitarbeiter weiter betreut werden. Der EGF wurde auf EU-Ebene neu eingerichtet, um im Falle globalisierungsbedingter Massenentlassungen zusätzliche Hilfen bei der beruflichen Integration der Betroffenen zu ermöglichen. In 2007 gab es europaweit erst drei Anträge, den ersten in Deutschland stellte die TRAIN.

Das Dienstleistungsangebot von TRAIN umfasst sowohl die transferorientierte Personalanpassung für Mitarbeiter als auch prozessbegleitende Dienstleistungen für die Entscheidungsträger in den Unternehmen. Ziel ist die berufliche und fachliche Förderung von Personen, die von Arbeitslosigkeit bedroht sind, sowie deren berufliche, wirtschaftliche und soziale Reintegration in das Arbeitsleben. TRAIN setzt dabei auf neue Wege. Prozessbegleitende, konsensorientierte Beratungs- und Dienstleitungsangebote zeigen beiden Sozialpartnern ein individuell abgestimmtes Konzept für eine sozialverträgliche Umstrukturierung auf.

 

 

Für weitere Informationen:
TRAIN Transfer und Integration GmbH
Geschäftsführer Gerhard Ubl
Ulmer Straße 45
86660 Tapfheim
Telefon: 09070 969110
Telefax: 09070 969120
E-Mail: E-Mail an: ubl@train-top.de
Internet: Externer Link: www.train-top.de

 

 

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